Tests mit leeren Staubbeuteln sind ungültig

EU-Gericht gibt Dyson beim Streit ums Energielabel recht

Uhr | Aktualisiert

Dyson hat im jahrelangen Prozess um das Energielabel für Staubsauger einen Erfolg erzielt. Das zuständige EU-Gericht erklärt das aktuelle Testverfahren für ungültig.

(Source: succo / Pixabay.com)
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Erfolg für Dyson im jahrelangen Streit ums Staubsauger-Energielabel. Wie der Spiegel schreibt, entschied das zuständige EU-Gericht für den Hersteller und gegen das aktuelle Testverfahren bei der Kennzeichnung des Staubsauger-Energielabels. Wie die Richter in Luxemburg entschieden, sind Staubsauger mit leeren Staubbeuteln beim Testverfahren nicht mehr erlaubt. Wie der Blick schreibt, hat die EU-Kommission, die die Verordnung 2014 erlassen hatte, nun rund zwei Monate Zeit, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Sollte sie das nicht tun, verlieren die derzeitigen Energielabel ihre Gültigkeit und eine neue Verordnung wäre nötig.

Dyson klagte vor Gericht gegen die Tests mit leeren Behältern, weil diese nicht den Voraussetzungen entsprechen würden, "die den tatsächlichen Bedingungen des Gebrauchs so nah wie möglich kommen". Dyson argumentierte, Verbraucher würden durch die Angaben in die Irre geführt, weil der Stromverbrauch einiger Staubsauger steige, je voller der Beutel sei. Der Hersteller von beutellosen Staubsaugern sah sich durch die vorgeschriebenen Testverfahren benachteiligt. Noch 2015 entschied das EU-Gericht gegen Dyson.

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