So zockt die Redaktion

Larry der Joystick-Killer

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Nicht erst seit dem Lockdown greift das Team rund um "CEtoday", "IT-Markt" und "Netzwoche" gerne hin und wieder zu Controller, Smartphone oder der Maus. Was die Mitarbeitenden an Hardware zuhause haben, zu welchen Games sie am liebsten greifen und ihre Lieblingserlebnisse rund um Super Mario Land, Dota 2, Oblivion und Co. teilen sie in der mehrteiligen Serie "So zockt die Redaktion".

(Source: Netzmedien)
(Source: Netzmedien)

Marc Landis, Chefredaktor

  • Hardware daheim: –

  • Ich spiel(t)e am liebsten auf: C64, Commodore Amiga 500 und bald auf der neuen X-Box.

  • Gamen geht nicht ohne: Gegner.

  • Lieblingsgame(s): Ports of Call, Tron, Vermeer (C64).

  • Ich spiele momentan: –

  • Das erste Game, an das ich mich erinnere: Blue Max (C64).

Im Gymi Mitte der 1980er-Jahre standen die Computer im Mathe-Zimmer und der Mathe-Lehrer verabscheute Computerspiele. Insbesondere Ballerspiele und grundsätzlich alles "Hirnlose" und "Primitive". Also das, was Spass machte. Und er verbot sie. Weil wir aber dennoch gamen wollten, spielten wir stattdessen Strategiespiele und Wirtschafts­simulationen. So vergnügten wir uns, wenn eine Aufsicht im Raum war, mit "Vermeer" etwa im Anbau und Handel von Kaffee, Kakao, Tabak und Tee –
und wenn niemand zuschaute – mit "Raid over Moscow", in dem wir versuchten, Angriffe der ­So­wjetunion auf Nordamerika abzuwehren, oder "Blue Max". Ein Spiel hatte es uns pubertierenden Jungs im Internat aber besonders angetan: "Partygirls". Aus heutiger Sicht wohl undenkbar, dass ein solches Spiel offi­ziell angeboten würde, da es in "Partygirls" ausschliesslich um Sex ging und – wie soll ich das sagen – um die Performance von "Larry", dessen Rolle der Spieler einnimmt. Im Manual zum Spiel von Brilliant Software von 1985 steht: "Es kommt darauf an, dass Sie die Szenen synchron mit dem Joystick begleiten." Das taten wir natürlich und es resultierte darin, dass den rhythmischen Rührbewegungen reihenweise Joysticks vorwiegend unserer Lieblingsmarke Quickjoy II Turbo zum Opfer fielen. Und das überlastete so manches Taschengeldbudget. "Partygirls" – ein teures Vergnügen

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