So zockt die Redaktion

Fit bleiben mit Traveler Quest

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Nicht erst seit dem Lockdown greift das Team rund um "CEtoday", "IT-Markt" und "Netzwoche" gerne hin und wieder zu Controller, Smartphone oder der Maus. Was die Mitarbeitenden an Hardware zuhause haben, zu welchen Games sie am liebsten greifen und ihre Lieblingserlebnisse rund um Super Mario Land, Dota 2, Oblivion und Co. teilen sie in der mehrteiligen Serie "So zockt die Redaktion".

(Source: Netzmedien)
(Source: Netzmedien)

René Jaun, Redaktion Netzwoche

  • Hardware daheim: PC und iPhone.

  • Ich spiele am liebsten auf: iPhone.

  • Gamen geht nicht ohne: Zeit – oder Bereitschaft, Deadlines zu verpassen.

  • Lieblingsgame: Keines für länger als 6 Monate.

  • Ich spiele momentan: Keines – stecke gerade in einer Lesephase.

  • Das erste Game, an das ich mich erinnere: In­dia­na Jones and The Last Crusade.

Vor einigen Jahren war ich total versessen auf das iPhone-Game "TravelerQuest". Dabei geht es darum, auf seinen Reisen durch die echte Welt möglichst viele virtuelle Schätze zu heben oder selber welche zu vergraben. Damals pendelte ich oft mit dem Zug zwischen Bern und Winterthur. Und immer, wenn wir in Olten durchfuhren, schlug mein iPhone Alarm: Gleich Dutzende Schätze hatte irgend ein anderer Spieler in der Region verbuddelt. Die Frage war nur: wo genau? Es war an einem sonnigen Freitagnachmittag, als ich entschied, mir diese Beute zu holen – und ich stieg in Olten aus. Mein Smartphone nannte mir jeweils die Entfernung zum nächsten Schatz – "Noch 5 Meilen" – und ich ging einfach in die Richtung, in die sich die Distanz verringerte. Da ich blind bin, und weil mir die Umgebung völlig fremd war, hatte ich keine Ahnung, wohin es mich schliesslich verschlagen würde. Meine Abenteuerlust liess mich erst einen Bus besteigen und ein paar Stationen weit fahren. Später fand ich mich in einem Wald wieder, und schliesslich wanderte ich im Zickzack einen steilen Hügel empor. Dabei durchquerte ich sogar eine Kuhweide – oder kam zumindest ganz nahe an einer solchen vorbei. Oben angekommen, zahlte sich mein überraschender Ausflug in die Natur aus: Mehr als 30 Schätze konnte ich an jenem Tag plündern, und ich hatte dabei auch noch etwas für meine Fitness getan. Jedenfalls informierte mich meine Fitbit-App am Abend, ich sei mit 160 Stockwerken noch nie so viele Treppen an einem Tag gestiegen wie heute.

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