Bilanz der ersten zwei Wochen

So trifft der Shutdown den Schweizer CE-Handel

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Der Shutdown hat den Schweizer CE-Handel während den ersten zwei Wochen nicht so stark getroffen, wie man vermuten könnte. Eine erhöhte Nachfrage nach IT-Hardware wie Tablets und Computer sorgte dafür, dass sich der Heimelektronikmarkt teils im Plus befand.

(Source: Tim Mossholder / Unsplash)
(Source: Tim Mossholder / Unsplash)

In den ersten zwei Wochen des Shutdowns ist der Schweizer Markt für Heimelektronik relativ stabil geblieben. Wie GfK mitteilt, lief das Geschäft mit Computern, Tablets, TVs, Smartphones und Digitalkameras in der ersten Shutdown-Woche (Kalenderwoche 12) gar um 7 Prozent besser als in der gleichen Woche 2019. Der Fachhandel ist allerdings von der Statistik ausgeschossen.

In der darauffolgenden Woche reduzierten sich die Umsätze durch den Ausfall des stationären Verkaufs im Vergleich zum Vorjahr um 19,1 Prozent. Der starke Onlinehandel und die nach wie vor gute Nachfrage nach Notebooks (plus 12,5 Prozent) konnten die Nullrunde des stationären Handels in der Kalenderwoche 13 nicht ganz kompensieren, heisst es bei GfK. Dabei trage der Teilmarkt IT/Office zu einem grossen Teil zum Gesamtumsatz bei. Die Treiber dahinter seien Gaming sowie die erhöhte Homeoffice- und Homeschooling-Nachfrage.

"Für Händler und Hersteller ist es aktuell wichtiger denn je, die Entwicklung des Konsumverhaltens zu beobachten und auf diese aussergewöhnliche Situation umgehend zu reagieren, indem Preis- und Sortimentsgestaltung den veränderten Realitäten in der Handelslandschaft angepasst werden." sagt Luca Giuriato, GfK-Experte im Bereich technische Konsumgüter.

Lesen Sie im Interview mit Norbert Lüthi, Chef von euronics Schweiz, wie die Einkaufsgruppe ihre Mitglieder unterstützt und was sein Rezept gegen die Kirse ist.

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