Mehrheitsanteile an Dear Reality erworben

Sennheiser will die virtuelle Realität erobern

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von Coen Kaat

Sennheiser hat einen deutschen Spezialisten für VR- und AR-Software übernehmen: Dear Reality. Die Firma soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden und gemeinsame Lösungen mit Sennheiser auf den Markt bringen.

Die neuen Geschäftsführer von Dear Reality (v.l.): Uwe Cremering, Achim Fell und Christian Sander. (Source: zVg)
Die neuen Geschäftsführer von Dear Reality (v.l.): Uwe Cremering, Achim Fell und Christian Sander. (Source: zVg)

"Wir arbeiten bereits seit anderthalb Jahren eng mit Sennheiser als Investor und Partner zusammen und freuen uns sehr, jetzt Teil der Sennheiser-Familie zu werden", lassen sich Achim Fell und Christian Sander, die Gründer von Dear Reality, in einer Mitteilung zitieren.

Der deutsche Audio-Spezialist Sennheiser hat am 1. Juli die Mehrheitsanteile an dem ebenfalls deutschen Anbieter von Spatial-Audio-Algorithmen und Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Audiosoftware übernommen. Dear Reality soll nun als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Dear Reality bietet nach eigenen Angaben Tools für die immersive 3-D-Audio-Produktion an.

Nach dem harten Geschäftsjahr 2017 hat Sennheiser 2018 mehr Umsatz und auch wieder Gewinn erzielt. Lesen Sie hier mehr dazu, wie Sennheiser den Turnaround schaffte.

Die Geschäftsführer und Gründer Fell und Sander bleiben zwar. Doch ihnen wird als dritter Geschäftsführer Uwe Cremering zur Seite gestellt. Er ist bei Sennheiser für die Ambeo-Sparte verantwortlich. Sennheiser will die bestehenden Produkte weiterführen und die mit gemeinsamen Lösungen ergänzen.

"Wir freuen uns, mit der Akquisition von Dear Reality unser Ambeo-Programm um zusätzliche hochqualifizierte Software-Experten und weitere 3-D-Audio-Produkte verstärken zu können", sagt Co-CEO Daniel Sennheiser. "Gleichzeitig möchten wir mit der Kraft der Marke Sennheiser und den weltweiten Distributionsmöglichkeiten Dear Reality einen grösseren Aktionsspielraum ermöglichen."

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