Bakterien in der Luft

Diese Luftbefeuchter fallen im Kassensturz-Test durch

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Kassensturz und Saldo haben Luftbefeuchter getestet. Die Ultraschall-Vernebler fielen alle durch, während die Verdunster-Modelle besonders überzeugten.

Der LB 44 von Beurer. (Source: Beurer)
Der LB 44 von Beurer. (Source: Beurer)

Kassensturz und Saldo haben zehn Luftbefeuchter zum Preis von weniger als 100 Franken im Labor testen lassen, darunter Ultraschall-Vernebler, Verdunster und Verdampfer. Wie SRF schreibt, waren die Experten nicht von allen Geräten überzeugt. Die Tester untersuchten die Geräte darauf, wie gut die Handhabung ist, wie gut sie die Luft befeuchten, wie viel Strom sie verbrauchen und ob sie Bakterien und Schimmelpilze in die Luft abgeben.

Alle vier getesteten Ultraschall-Vernebler von Intertronic, Ayce, Primotecq und Beurer fielen im Test durch, weil sie markant mehr Bakterien in die Luft bliesen, als gesundheitlich unbedenklich wäre. Fust sagt gegenüber Kassensturz, dass mit regelmässigem Reinigen und Leeren der Gerätekomponenten ein hygienischer einwandfreier Einsatz gewährleistet sei. Beurer könne sich die erhöhte Keimbildung "nur durch Wasserrückstände an schwer zugänglichen Stellen im Tank" erklären. Interdiscount verweist darauf, dass der Vernebler den Prüfnormen entspreche und mit den entsprechenden Vorschriften konform sei. Jumbo wolle sein Nachfolgemodell weiteren Tests unterziehen und falls nötig aus dem Sortiment entfernen.

Testsieger mit dem Urteil "Sehr gut" waren die beiden Verdunster-Modelle von Philips und Boneco. Die Tester loben die einfache Bedienung der Geräte, ihren sparsamen Stromverbrauch und den geringen Keimausstoss in die Luft. Das dritte getestete Verdunster-Modell stammt von Stadler Form und bekam wegen einer schwächeren Befeuchtungsleistung die Bewertung "Gut". Bei Verdampfern ist die Befeuchtungsleistung stärker als bei anderen Luftbefeuchter-Varianten, dafür steigt die Gefahr der Überfeuchtung. Besonders praktisch fanden die Tester deshalb die Modelle von Mio Star und Koenig wegen ihres eingebauten Hygrostaten. Sie erhielten beide das Prädikat "Gut".

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