Editorial

Corona als Einbrecher-Schreck

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Leslie Haeny, stv. Chefredaktorin CEtoday. (Source: Netzmedien)
Leslie Haeny, stv. Chefredaktorin CEtoday. (Source: Netzmedien)

In der Schweiz hat es vergangenes Jahr weniger Einbrüche gegeben. Wie das Bundesamt für Statistik aufzeigt, gab es 2020 mit 32'819 Einbrüchen und Einschleichdiebstählen rund 3600 weniger solcher Delikte als ein Jahr zuvor. Einer der Gründe dafür ist die Coronakrise. Denn die Menschen verbringen mehr Zeit zuhause, gehen kaum in die Ferien und schlagen sich nicht die Nächte in einer Bar oder ­einem Club um die Ohren.

Diesen Trend spürt auch Roland Lendi, Geschäftsleiter und Eigentümer von Anliker Alarm. Wie er im Porträt sagt, ging beim Sicherheitstechniker mit Hauptsitz in Zürich-Altstetten die Nachfrage seitens der Privatkunden zurück. Dank der Vielseitigkeit der Firma und der treuen Kundschaft erlitt Anliker aber keinen Umsatzeinbruch und der Geschäftsleiter kann weiterhin das tun, was ihm an seinem Job am besten gefällt: verkaufen, beraten und Projekte planen.

Wenn Konsumentinnen und Konsumenten zuhause sind, dann kaufen sie auch weniger Überwachungskameras, Alarmdetektoren und Geräte, die vor Eindringlingen warnen – könnte man meinen. Aber die Marktzahlen von GfK zeichnen ein anderes Bild. So stiegen die Verkäufe smarter Security-Geräte 2020 um knapp über 50 Prozent. Der Umsatz wuchs mit knapp 70 Prozent noch stärker. Eine Erklärung für den starken Anstieg haben die Marktforscher nicht. Aber zumindest eine Vermutung, wie Sie im Marktreport lesen.

Auch Mystery-Shopperin Astrid T. gehört zu den Konsumentinnen, die ihr Zuhause mit einer smarten Security-Lösung ausstatten möchten. Mit einer Alarmanlage, um genauer zu sein. Wichtig ist Astrid dabei in erster Linie, dass ihre Katze den Alarm nicht auslöst. Welches Produkt der klare Favorit der von Astrid kontaktierten Onlinehändler war, erfahren Sie hier.

Auch im Sortiment von Hama finden sich einige smarte Security-Produkte für zuhause. Seit Anfang 2021 leitet Mike Guler die Geschäfte von Hama in der Schweiz. Im grossen Interview sagte er, warum der Schweizer Markt für Hersteller herausfordernd ist. Zudem verrät er, welche Dienstleistungen Hama seinen Handelspartnern bietet und wie das Unternehmen vom Image des klassischen Kabelherstellers wegkommen will.

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