Audio nach Mass

Philips nutzt Mimi Sound Personalization

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von Maximilian Schenner und lha

Philips nutzt in Zukunft Mimi Sound Personalization. Mit der Technologie soll die Tonwiedergabe des Fernsehers an das Hörvermögen der Zuschauerinnen und Zuschauer angepasst werden. Dieses wird vorab mittels Hörtest gemessen.

(Source: Christy Thompson / Fotolia.com)
(Source: Christy Thompson / Fotolia.com)

Mimi Sound Personalization soll es ermöglichen, die Tonwiedergabe des Fernsehers auf das eigene Hörvermögen abzustimmen. Davon macht jetzt auch Philips Gebrauch, wie die Marke in einer Mitteilung ankündigt. Ausgewählte neue TV-Modelle sollen mit der Technologie ausgestattet sein. Philips wolle damit ein "starkes Zeichen für bessere Sprachverständlichkeit" setzen und verspricht sich eine "optimale Verständlichkeit und Klarheit von Sprache" sowie ein allgemein verbessertes Klangerlebnis.

Das individuelle Hörvermögen wird davor in einem Hörtest mit der Smartphone-App von Mimi ermittelt. Mimi misst dabei in verschiedenen Frequenzen und anhand unterschiedlicher Kriterien. Unter anderem ist der leiseste wahrgenommene Ton sowie das Ausblenden von Hintergrundlärm entscheidend. Via QR-Code gelangt das Ergebnis vom Smartphone auf den Fernseher, dessen Audioausgabe an die ermittelten Parameter angepasst werden soll.

In der Aussendung spricht Philips von drei Kerntechnologien, die ein Hörprofil mit über 100 Parametern ermöglichen sollen. Modelle der LCD-/LED-, Mini-LED und OLED-Serien sollen mit Mimi Sound Personalization ausgestattet sein.

Philips ist nicht der erste TV-Hersteller, der die Klangpersonalisierung von Mimi nutzt. Das deutsche Unternehmen Loewe setzt die Technologie bereits auf allen Geräten ein, wie es an der IFA 2018 ankündigte.

Wie Fernsehen für blinde oder stark sehbeeinträchtigte Menschen funktioniert, lesen Sie übrigens hier.

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