So zockt die Redaktion

Wenn man sich beim Zocken aufrecht hinsetzt, wird es ernst

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von Svenja Goltz

Nicht erst seit dem Lockdown greift das Team rund um "CEtoday", "IT-Markt" und "Netzwoche" gerne hin und wieder zu Controller, Smartphone oder der Maus. Was die Mitarbeitenden an Hardware zuhause haben, zu welchen Games sie am liebsten greifen und ihre Lieblingserlebnisse rund um Super Mario Land, Dota 2, Oblivion und Co. teilen sie in der mehrteiligen Serie "So zockt die Redaktion".

(Source: Netzwoche)
(Source: Netzwoche)

Svenja Goltz, Sales Support

Hardware daheim: PS4, Switch, Super Nintendo, Nintendo DS, PC

Ich spiele am liebsten auf: Super Nintendo

Gamen geht nicht ohne: Fluchen #%!&

Lieblingsgame: Five Nights At Freddy's, Outlast, Super Mario World

Ich spiele momentan: Donkey Kong Island

Das erste Game, an das ich mich erinnere: Sonic the Hedgehog

Ich stand schon immer auf Horrorfilme. Meine Freunde teilten diese Leidenschaft, also bestanden unsere Wochenenden daraus, möglichst schockierende Streifen aus den Tiefen des ­Internets und der Videotheken zu buddeln. Da auch einige Zocker Teil unserer Gruppe waren, kamen wir irgendwann auf die Idee, Horror-Games zu spielen.

Völlig selbstbewusst und gespannt freute ich mich auf meine erste Survival-Horror-Erfahrung namens "Amnesia: The Dark Descent". Die Filme konnten mich nicht besonders schocken – wie schlimm kann also schon so ein Game sein? Eines dunklen Samstagabends sassen wir also mal wieder zusammen und starteten das Game auf einem riesigen Bildschirm.

Nach ungefähr einer Stunde hatte ich den Xbox-Controller vor Schreck schon 12-mal durch die Luft geschmissen, schwitzte, als wäre ich einen Marathon gelaufen, und war völlig fertig! Ich hätte niemals erwartet, dass ein Spiel einen viel höheren Grusel-Faktor bieten kann als ein Film. Meine Freunde fanden es sehr witzig, dass ich mich jedes Mal, wenn es "ernst" wurde, wie von selbst in eine aufrechte Sitzposition begab. Seitdem gilt bei uns das Motto: Wenn man sich beim ­Zocken aufrecht hinsetzt, wird es ernst.

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