Prognose zum Schnäppchentag

Black Friday: Dieses Jahr scheint rekordverdächtig

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Der vierte Marktreport von blackfriday.ch prophezeit für den Black Friday 2020 ein Rekord-Kaufbudget, mehr Erstkäufer und Umsatz. Hightech-Produkte haben für viele Konsumentinnen und Konsumenten oberste Priorität.

(Source: OrnRin / iStock)
(Source: OrnRin / iStock)

Das Genfer Start-up blackfriday.ch hat seinen vierten Marktreport zum Black Friday veröffentlicht. Für den kommenden Schnäppchentag am 27. November 2020 prophezeit das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Geschätzt sind das 350 Millionen Franken Umsatz in der Black-Friday-Woche. Doch auch sonst erwartet blackfriday.ch steigende Zahlen.

Black Friday ist ein Muss

87 Prozent der Befragten gaben an, am Black Friday einzukaufen - das sind 22 Prozent mehr als vergangenes Jahr. 13 Prozent sind sich da noch nicht ganz sicher. Aber tatsächlich ist es für keinen oder keine der Befragten eine Option, am Black Friday kein Geld auszugeben. Dazu planen 36 Prozent der Käufer dieses Jahr mehr Geld auszugeben als letztes Jahr. Ein weiterer Anteil, der stark anstieg: Personen, die planen mehr als 1000 Franken auszugeben. Mit 18 Prozent sind es mehr als doppelt so viele wie 2019. Blackfriday.ch prophezeit deshalb für 2020 ein Rekord-Kaufbudget.

Die Coronakrise macht sich auch hier spürbar: Nur 5 Prozent der Befragten gaben an, ausschliesslich in stationären Läden einkaufen zu wollen. 35 Prozent entscheiden sich für die Onlinevariante. Die Mehrheit mit 53 Prozent möchte die Einkäufe on- sowie offline tätigen - je nachdem, wo die Angebote besser sind. Die Pandemie wirkt sich aber auch aufs Budget der Käuferinnen und Käufer aus. 35 Prozent wollen mehr ausgeben als sonst, 20 Prozent dagegen weniger.

Hightech ist gefragt

Beim Black Friday steht vor allem Hightech im Mittelpunkt. 38 Prozent der Befragten planen am Schnäppchentag in elektronische Produkte wie Fernseher, Computer, Spielekonsolen oder Smartphones zu investieren. Dagegen wollen 15 und 9 Prozent Mode- und Kosmetik-Produkte kaufen. Das ist wichtig, da besonders diese Sektoren abgesehen von der Tourismusbranche während der Pandemie Verluste erlitten.

Die grosse Überraschung dieses Jahr: Die Kategorie Haus und Deko schafft es mit 17 Prozent auf Platz 3 der Kaufabsichten. Blackfriday.ch macht hierfür ebenfalls das Coronavirus verantwortlich.

Der Distanzhandels-Monitor prophezeit dem Onlinehandel für das letzte Quartal ebenfalls nochmals ein Umsatzwachstum. Mehr darüber erfahren Sie hier.

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DPF8_197748

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