FEA-Verkaufsstatistik 2019

Schweizer lieben Luftbefeuchter und zeigen Gefriergeräten die kalte Schulter

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Laut dem FEA haben Schweizer im vergangenen Jahr rund 3,7 Prozent mehr Haushaltskleingeräte gekauft, aber kaum mehr Grossgeräte. Luftbefeuchter und Waschvollautomaten liefen besonders gut. Unter den Verlierern tummeln sich alte Bekannte.

Kaffeeautomaten gehörten auch 2019 zu den Verlieren im Hausgerätemarkt Schweiz. (Source: Fxquadro / Fotolia.com)
Kaffeeautomaten gehörten auch 2019 zu den Verlieren im Hausgerätemarkt Schweiz. (Source: Fxquadro / Fotolia.com)

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat die Verkaufsstatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht. Er verzeichnet bei den Verkaufszahlen von Haushaltskleingeräten ein "ansprechendes Wachstum" von 3,7 Prozent.

Zu den markantesten Veränderungen zählen Luftbefeuchter und Luftreiniger: 176'000 Stück – Plus 45,6 Prozent – seien verkauft worden. Auch die Verkäufe von Wasserkochern nahmen um 16,5 Prozent auf rund 293'000 Stück zu.

Sinkende Verkaufszahlen verzeichnet der FEA dagegen erneut bei Kaffeeautomaten. Dieses Jahr betrug der Rückgang 5,1 Prozent auf rund 549'000 verkaufte Geräte. Ein Jahr zuvor hatte der Verband ein Minus von 10,6 Prozent beklagt, wie Sie hier lesen können.

Kaum mehr Haushaltsgrossgeräte verkauft

Bei den Haushaltsgrossgeräten gehören Waschvollautomaten mit einem Zuwachs von 5,3 Prozent auf rund 229'000 Stück zu den Gewinnern. Auch gut liefen die Geschirrspüler (Plus 1,6 Prozent auf 242'000 Geräte) und Steamer (Plus 1,6 Prozent auf 51'000 Stück).

Mit einem Minus von 6 Prozent (67'000 Stück verkauft), liefen die Geschäfte mit Gefriergeräten am schlechtesten. Auch letztes Jahr gehörten sie zu den Verlierern, schreibt der FEA in der Mitteilung. Bei Dunstabzugshauben betrug der Rückgang 3,3 Prozent auf 151'000 Stück.

In der Schweiz herrsche nach wie vor eine rege Bau- und Renovationstätigkeit, schreibt der FEA. Angesichts dessen vermutet der Verband, dass einige Haushaltsgrossgeräte wohl ausserhalb der Kanäle seiner Mitglieder importiert werden. Bereits im September, als er die Halbjahreszahlen präsentierte, äusserte der Fachverband einen solchen Verdacht, wie Sie hier lesen können.

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