GfK-Studie

Haushaltskleingeräte sorgen 2020 für mehr Umsatz

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Der Markt für technische Konsumgüter wird 2020 um 2,5 Prozent zulegen. Treiber für das Wachstum sind die Bereiche Telekommunikation, Haushaltskleingeräte und Haushaltsgrossgeräte.

(Source: Brandless Unsplash)
(Source: Brandless Unsplash)

Nachdem der globale Markt für technische Konsumgüter 2018 die Billionengrenze knackte, wird er 2020 weiter zulegen. Wie Marktforscher GfK prognostiziert, werden Konsumenten dieses Jahr 1,05 Billionen Euro für technische Geräte ausgeben. Das entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent. Als Wachstumstreiber nennt GfK die Bereiche Haushaltskleingerät (plus 8 Prozent), Telekommunikation (plus 3 Prozent) und Haushaltsgrossgeräte (plus 2 Prozent). Die Umsätze in den Segmenten IT, Büroausstattung und Unterhaltungselektronik sollen sich hingegen kaum verändern.

Telekommunikation liegt auf Platz eins

Gemäss Marktforscher geben Konsumenten 2020 am meisten Geld für Telekommunikation aus – insgesamt 43 Prozent. Was einem Wert von 454 Milliarden Euro entspricht. Auf Platz zwei, was den Umsatz angeht, landen Haushaltsgrossgeräte mit 187 Milliarden Euro. Mit 15 Prozent Marktanteil sichert sich der Bereich IT und Büroausstattung den dritten Rang, gefolgt von Unterhaltungselektronik mit einem Anteil von 14 Prozent oder 146 Milliarden Euro. Grosses Potenzial hat das Segment Haushaltskleingeräte. Im Jahr 2020 wird es voraussichtlich ein Umsatzvolumen von 97 Milliarden Euro erreichen und damit auf über 9 Prozent aller Verbraucherausgaben kommen, wie GfK schreibt.

Der Haupttreiber im Markt für Telekommunikation sowie im Gesamtmarkt für technische Konsumgüter wird die Nachfrage nach Smartphones in Asien, insbesondere in China sein. "Die Themen Innovation, Performance und Premium werden dabei auch weiterhin die Nachfrage ankurbeln", teilt der Marktforscher mit. Auch die Verbreitung von 5G soll zur positiven Entwicklung beitragen.

Konsumenten legen Wert auf Nachhaltigkeit

Die Themen Convenience, Wellness und Well-being werden den Markt für Haushaltskleingeräte dominieren. Die Nachfrage bleibt 2020 in den aufstrebenden, als auch in den entwickelnden Märkten stark. Abgesehen von Digitalisierung und Konnektivität legten immer mehr Verbraucher Wert auf Nachhaltigkeit.

Gemäss GfK werden Verbraucher immer besser informiert, digitaler und verantwortungsbewusster. Die Konsumenten seien bereit, Geld für ein Produkt auszugeben, das wirklich ihre Bedürfnisse erfülle, ihnen Vorteile biete und letztlich für die Erlebnisse sorge, die sie erwarteten. Dabei sind sie bereit, mehr Geld für Produkte auszugeben, die ihnen das Leben erleichtern. In einer GfK-Studie aus dem vergangenen Jahr gaben 46 Prozent an, dass sie in diesem Fall mehr bezahlen würden.

Laut einer vom Bundesamt für Energie durchgeführten Analyse gibt es in der Schweiz mehr Elektrogeräte pro Haushalt als noch vor einigen Jahren. Sie verbrauchen jedoch um einiges weniger Strom als im Jahr 2002.

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