Stiftung Warentest prüft Rasenmäher

Rasenmäher mit Kabel sind günstiger, aber nicht unbedingt besser

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von Leslie Haeny und nsa

Passend zum Frühlingsanfang hat Stiftung Warentest Akku- und kabelgebundene Rasenmäher unter die Lupe genommen. Dabei fiel der Verbraucherorganisation auf, dass sich Akkurasenmäher seit dem letzten Test deutlich verbessert haben. Benzinbetriebene Geräte empfehlen die Tester nur für sehr grosse Rasenflächen.

(Source: andreas160578 / Pixabay)
(Source: andreas160578 / Pixabay)

Rasenmäher mit Akku haben sich verbessert. Zu diesem Schluss kommt Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation testete neuen Akkumäher und sechs Rasenmäher mit Kabel aus unterschiedlichen Preisklassen. In früheren Tests hätten akkubetriebene Geräte vor allem bei feuchtem und hohem Gras Mühe gehabt. Beim aktuellen Test schnitten die Geräte gut oder zumindest befriedigend ab. Zudem schreiben die Tester: "Die Reichweite mit einer Akkuladung ist im Verhältnis zu früheren Tests gestiegen, einige Rasenmäher schafften zirka 400 Quadratmeter trockenes Gras, bevor der Akku an die Ladestation musste."

Die von der Verbraucherorganisation getesteten kabelgebundenen Rasenmäher kosten zwischen 80 und 170 Euro. Damit seien sie verglichen mit den 190 bis 470 Euro teuren Akkurasenmähern, unschlagbar billig. "Aber teils sind sie auch billig gefertigt, mit Motoren, deren Kohlebürsten im Dauertest schlapp machen und die teils deutliche Schwächen beim Mähen zeigen", heisst es. Zudem komme einem das Kabel beim Mähen schnell in die Queere.

Auch im Schweizer Onlinehandel werden Rasenmäher mit Kabel deutlich günstiger angeboten, als solche mit Akku. Die meisten kabelgebundenen Geräte gibt es für Preise zwischen 100 und 200 Franken. Akkurasenmäher gibt es ab 200 Franken aufwärts.

Akkumäher ist nicht gleich Akkumäher

Grosse Unterschiede stellte Stiftung Warentest aber auch zwischen den verschiedenen Akkurasenmähern fest. Während einige Modelle mit einer Akkuladung 400 Quadratmeter Rasen und mehr mähten, machten einige nach rund 260 Quadratmetern schlapp. Auch die Akkuladezeit variierte stark. Die Zeitspanne reichte im Test von 36 bis 258 Minuten.

Einen Benzinmäher empfiehlt Stiftung Warentest erst ab einer Rasenfläche von 1000 Quadratmetern. Diese Rasenmäher seien lauter als Elektrorasenmäher und der Betrieb eines Benzinmotors sei tendenziell teurer und die Wartung aufwendiger.

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