Neue Erfahrung mit Coffee-to-go

Kaffeespezialitäten gibt es in Japan und Singapur jetzt vom Roboter-Barista

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von Silja Anders und lha

An Bahnhöfen und Metrostationen in Japan und Singapur gibt es den Coffee-to-go künftig von Roboter-Baristas. Diese sind schnell und funktionieren völlig bargeldlos und pandemiekonform.

Ella, der erste Roboter-Barista (Source: Crown Digital)
Ella, der erste Roboter-Barista (Source: Crown Digital)

In Japan und Singapur muss man sich künftig seltener über falsch geschriebene Namen auf dem Coffee-to-go-Becher ärgern. An einigen Bahnhöfen und Metrostationen der beiden asiatischen Länder verarbeitet künftig Ella – der erste Roboter-Barista – die Bestellungen der Kundschaft. Wie "Invidis.de" berichtet, kann man über eine App den Kaffee im Voraus bestellen und muss ihn am Bahnhof nur noch bei Ella abholen.

Es gebe aber auch die Möglichkeit, über einen Digital Signage Touchscreen die Bestellung einzugeben und einen kurzen Moment zu warten, bis das Getränk zubereitet ist. In beiden Fällen werde – pandemiekonform – ausschliesslich bargeldlos gezahlt. Entwickelt wurde Ella vom Singapurer Start-up Crown Digital. Das Unternehmen hat damit auf gerade einmal 5 Quadratmetern den kleinsten Coffeeshop der Welt erschaffen.

Ella ist laut "invidus" in der Lage, bis zu 200 Tassen pro Stunde zuzubereiten und ist mit diversen Überwachungsfunktionen ausgestattet. Zu diesen gehört etwa eine KI-gestützte Bildverarbeitung für eine Live-Videoanalyse, vollständig abgedichtete Kammern ohne Zwischenräume und IoT-Magnetschlösser für alle Zugangspaneele. Mit dem KI-basierten Computer-Vision-System soll Ella sofort Alarm auslösen können, falls verschüttete Flüssigkeiten oder Fremdkörper erkannt werden.

"Ella wurde aus einem sehr realen Problem und einer Notwendigkeit heraus geboren, als wir Crown Coffee im Jahr 2017 gegründet haben. Arbeitskräftemangel und Unstimmigkeiten in der Qualität führten zu minderwertigen Erfahrungen, die nicht skalierbar waren", zitiert "invidus" Keith Tan, CEO der Crown Group. "Heute hat die Pandemie noch mehr systemische Herausforderungen aufgedeckt und beschleunigt, die den Lebensmittel- und Getränkesektor schon lange plagen – von hohen Mieten bis hin zu geringen Gewinnspannen – und neue, die sich aus Gesundheits- und Sicherheitsbedenken ergeben."

Apropos Pandemie und Kaffee: Die Pandemie hatte auch Auswirkungen für Schweizer Kaffeemaschinenhersteller. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

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