Neuer Fahrplan

UKW-Aus: Bis Anfang 2023 soll es nur noch DAB+ geben

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Ein neuer Plan für den UKW-Ausstieg ist da. Die SRG soll ihre UKW-Sender bereits in zwei Jahren abschalten. Im Januar 2023 folgen die Privatradios.

(Source: Jonathan Velasquez / Unsplash)
(Source: Jonathan Velasquez / Unsplash)

Der UKW-Ausstieg soll zwischen 2022 und 2023 erfolgen. Und zwar in zwei Schritten: Die SRG werde ihre UKW-Sender im August 2022 abschalten. Im Januar 2023 sollen dann die Privatradios folgen. Wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) mitteilt, hat die SRG dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP), die Union Romande des Radios Régionales (RRR) und die Union nicht-gewinnorientierter Lokalradios (Unikom) werden bis Ende November 2020 die Zustimmung ihrer Mitglieder einholen. Falls die Mehrheit der Radioveranstalter dem Vorschlag der Verbände zustimme, werde die UKW-Abschaltung verbindlich, heisst es in der Mitteilung.

Im Herbst 2019 war DAB+ erstmals der am meisten genutzte Verbreitungsweg beim Radiohören. Insgesamt stieg die digitale Radionutzung in den vergangenen vier Jahren um 19 Prozentpunkte von 49 Prozent im Herbst 2015 auf 68 Prozent im Herbst 2019. Die UKW-Nutzung sank hingegen im gleichen Zeitraum um 19 Prozentpunkte von 51 auf 37 Prozent.

Laut Bakom ist DAB+ auch im Auto der beliebteste Empfangsweg für Radioprogramme. Aber nicht alle Autos sind darauf ausgerichtet, Digitalradio zu empfangen. Wie das alte Autoradio trotz UKW-Aus nicht stumm bleibt, können Sie hier nachlesen.

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