Studie zum Lädelisterben

In 10 Jahren verschwanden knapp 1400 IT-Retailer

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In den letzten 10 Jahren wurden in der Schweiz mehr Läden geschlossen als eröffnet. Knapp 32'000 Shops sind seit 2009 von der Bildfläche verschwunden. Im gleichen Zeitraum gab es etwas mehr als 28'000 Neueröffnungen.

(Source: Tim Mossholder / Unsplash)
(Source: Tim Mossholder / Unsplash)

Im Zeitraum zwischen 2009 und 2019 sind in der Schweiz mehr Läden zu- als aufgegangen. Insgesamt gibt es heute 2757 stationäre Shops weniger als noch vor 10 Jahren - wobei 31'394 Geschäfte schlossen und 28'637 neu eröffneten. Dabei sollen über die Zeitperiode hinweg die meisten Schliessungen im Jahr 2011 und 2012 stattgefunden haben - mit einer Anzahl von 3200 respektive 3262 Geschäften. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von CRIF.

Insgesamt seien vor allem Kleiderläden zugegangen - 2026 Stück. Gefolgt von 1719 Kiosk-Schliessungen. 1420 Nahrungsmittelgeschäfte sowie 1375 IT-Retailer machten ebenfalls zu. In der Sportbekleidung - und Ausrüstung hätte die Anzahl der Schliessungen 1084 und bei Blumengeschäften 1004 betragen. Die Kantone Zürich und Bern verzeichneten zudem die meisten Schliessungen, jedoch zugleich auch die meisten Neueröffnungen.

2135 Kioske, 1966 Bekleidungsläden, 1788 Nahrungsmittelgeschäfte, 1421 Floristen, 1058 Kunsthändler und 996 Sportgeschäfte sind in den letzten zehn Jahren neu aufgegangen. Laut CRIF gehen rund 30 Prozent an neu eröffneten Läden wieder zu. Von den 28'637 in den letzten 10 Jahren neu eröffneten Geschäften schlossen 29,8 Prozent später wieder. Ein Fünftel davon habe das erste Jahr nach der Eröffnung nicht überlebt. 17,6 Prozent hätten ihre Türen nach 2 Jahren geschlossen.

In St. Gallen sollt eine App das Lädelisterben verhindern. Die Redaktion hat die App getestet, mit der die Innenstadt von St. Gallen wieder belebter werden soll. Lesen Sie hier, das Hands-on zum City Messenger.

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