Entswitchte Switch Lite

Nintendo bringt Handheld-only-Version der Switch

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Lange hat die Branche über neue Modelle der Nintendo Switch gemunkelt. Jetzt lüftet Nintendo den Schleier und bringt mit der Switch Lite eine neue Version der Spielekonsole auf den Markt. Sie kann zwei Dinge nicht, welche die originale Switch von der Konkurrenz abheben.

Nintendos Switch Lite lässt sich nicht mit dem TV verbinden. Zelda läuft trotzdem darauf. (Source: nintendo-europe.com)
Nintendos Switch Lite lässt sich nicht mit dem TV verbinden. Zelda läuft trotzdem darauf. (Source: nintendo-europe.com)

Nintendo hat eine neue Version der Switch vorgestellt. Die "Switch Lite" ist laut Mitteilung eine abgespeckte Version der im März 2017 lancierten Spielekonsole. Sie ist ganz auf den Einsatz als Handheld zugeschnitten. Die beiden wichtigsten Unterschiede zur regulären Switch: Die bislang abnehmbaren Controller sind nun vollständig ins Gehäuse integriert. Und die Darstellung der Inhalte auf dem Fernseher wird nicht unterstützt. Damit entfällt das bislang typische "switchen" zwischen TV- und Mobil-Modus. Zuvor waren Gerüchte im Umlauf, Nintendo plane eine verbesserte "Switch Pro".

Alle Titel des Switch-Spielesortiments, die den Handheld-Modus unterstützen, könnten auf der neuen Konsole gespielt werden, schreibt Nintendo. Bei einigen Spielen gebe es allerdings Einschränkungen. Welche das sind, lasse sich der Spielepackung sowie den Produktinformationen auf der Nintendo-Website entnehmen. Spiele, die den Tisch-Modus unterstützten, könnten ebenfalls gespielt werden. Dazu müssten Spieler die drahtlosen Joy-Con-Controller allerdings separat kaufen und aufladen

Die Bedienelemente der Switch Lite. (Source: nintendo-europe.com)

Nintendos Switch Lite ist nach Angaben des japanischen Herstellers ab dem 20. September in den Farben Gelb, Grau und Türkis erhältlich. Schweizer Onlinehändler verkaufen das Gerät bereits ab 250 Franken. Die klassische Switch bleibt unverändert auf dem Markt.

Braucht es Spielekonsolen in Zukunft noch? Nein, sagt Google und enthüllte im Juni den Game-Streaming-Dienst Stadia. Alles darüber erfahren Sie hier.

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