Schutz vor Kratzern und Brüchen

So schützen Sie Ihr Smartphone vor der Spider-App

Uhr | Aktualisiert

Schnell ist es passiert: Das Smartphone rutscht aus der Hand, prallt auf eine harte Fläche und schon ist sie da, die "Spider-App". Smartphone-Hersteller und Anbieter von Handy-Zubehör haben sich darum einiges einfallen lassen, wie man sein Smartphone vor Brüchen und Kratzern schützen kann.

(Source: praetorianphoto)
(Source: praetorianphoto)

Die Spider-App möchte bestimmt niemand auf seinem Handy installieren. Trotzdem haben schon viele Nutzer Bekanntschaft mit ihr gemacht. Folgende sieben Produkte sollen das Smartphone vor Brüchen, Kratzern und anderen Sturzschäden schützen:

1. Bumper

Das Angebot an Schutzhüllen ist gross, geradezu riesig. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Designs und Farben. Bei den sogenannten "Bumpern" handelt es sich um Rahmen, die Stürze abfedern sollen. Bumper sind aus weichem Material wie Silikon oder aus harten Werkstoffen wie Aluminium. Sie decken in den meisten Fällen nur die seitlichen Kanten des Smartphones ab. So schützen sie es zwar, wenn es auf eine der Seitenkanten aufschlägt oder flach aufprallt. Landet das Gerät aber mit der Vorder- oder Rückseite auf einer unebenen Fläche oder einem Stein, können die Bumper nicht viel ausrichten.

2. Hard- und Softcover

Etwas mehr Schutz als die Bumper bieten da Hard- oder Softcover, welche die gesamte Rückseite des Smartphones umschliessen und nur den Bildschirm und die Kameralinsen frei lassen. Aber auch diese Cover schaffen es nicht, den Bildschirm hundertprozentig vor der Spider-App zu schützen, wenn das Handy mit dem Bildschirm auf einer Kante oder unebenen Fläche aufschlägt.

3. Flip- und Bookcase

Rundherum geschützt ist das Smartphone in einem Flip- oder Bookcase. Diese meist aus Leder oder Kunstleder bestehenden Hüllen decken die Vorder- und Rückseite des Smartphones komplett ab und schützen es so vor Kratzern und Glasbrüchen. Zwar bedecken die Aufklapphüllen nicht in jeder Ausführung die seitlichen Kanten, das Handy müsste in einer solchen Hülle aber sehr unglücklich aufprallen, damit ein Schaden an den Kanten entsteht. Das häufige Auf- und Zuklappen zum Bedienen des Geräts macht allerdings nicht jedem Nutzer Spass. Auch vom Design des Smartphones ist in einer aufklappbaren Hülle nicht mehr viel zu sehen. Der Unterschied zwischen Flip- und Bookcases besteht darin, dass sich die Bookcases seitlich aufklappen lassen wie ein Buch. Bei Flipcases wird die Vorderseite der Hülle von oben nach unten geklappt, um den Bildschirm freizulegen. Mittlerweile sind auch Kunststoff-Bookcases erhältlich, deren Frontseite nicht aufgeklappt werden muss, um Anrufe entgegennehmen oder Nachrichten lesen zu können. Diese Handy-Hüllen verfügen nämlich über eine transparente oder halbtransparente, berührungsempfindliche Vorderseite. Um Nachrichten schreiben zu können, muss die Hülle allerdings aufgeklappt werden.

Nicht nur beim Smartphone-Schutz, auch bei den Provider-Tarifen ist die Auswahl gross. Wie Sie das optimale Handy-Abo finden, lesen Sie hier.

4. Schutzfolien

Die klassische dünne Schutzfolie aus Kunststoff, die direkt auf das Handy-Display geklebt wird, schützt laut Anbietern vor Kratzern und kann leichte Stürze abfedern. Die Rückseite und Kanten des Smartphones deckt die klassische Folie aber nicht ab. Dafür gibt es Full-Body-Folien. Sie schützen Vorder- und Rückseite vor dem Verkratzen. Auch sie werden direkt auf das Smartphone geklebt.

5. Schutzglas/Panzerglas

Wie die einfache Schutzfolie werden auch Schutzgläser und das Panzerglas auf das Handy-Display geklebt. Im Gegensatz zur biegsamen Folie sind diese Varianten um einiges dicker, lassen sich nicht verbiegen und sollen auch härtere Schläge auf den Bildschirm abfedern können. Allerdings bewahren auch das Panzer- und Schutzglas zum Aufkleben lediglich die Vorderseite des Smartphones vor Schäden.

6. 3-D-Schutzglas

Im Handel sind nicht nur die herkömmlichen Schutzgläser, die nur das Display bedecken, sondern auch 3-D-Schutzgläser erhältlich. Diese legen sich leicht über die Bildschirmkanten, sodass diese ebenfalls vor Kratzern geschützt sind.

7. Flüssigglasversiegelung

Absolut unsichtbar und widerstandsfähig sollen Flüssigglasversiegelungen sein. Die Versiegelung wird mit einem kleinen Tuch aufgetragen, das zuvor in eine Versiegelungsflüssigkeit getaucht wurde. Das Smartphone kann rundherum mit dem Tuch abgerieben werden, sodass auch die Rückseite und Kanten vor Kratzern geschützt sind. Anbieter versprechen, dass die Versiegelung kleine bereits vorhandene Kratzer im Display auffüllt und sich der Bildschirm so wieder besser bedienen lässt. Das Flüssigglas soll nicht nur vor Kratzern schützen und leichte Stürze abfedern, sondern auch dafür sorgen, dass das Handy weniger schnell verschmutzt.

8. Kleiner Bonus für Wasserratten: wasserdichte Hüllen

Auch wasserdichte Handy-Hüllen gehören zum festen Sortiment von Smartphone-Zubehör-Anbietern. Abgesehen von eher unförmigen Hüllen, die nur speziell für die Smartphone-Nutzung unter Wasser ausgelegt sind, finden sich auch Cover, die vor Wasserschäden schützen und für den regulären Gebrauch an Land geeignet sind. Diese Cover umschliessen das Handy komplett und haben meist Kunststoffverschlüsse, welche die Kabelanschlüsse abdichten. Zusätzlich federn die Hüllen auch Stürze ab und schützen vor Kratzern.

Welche Hersteller auf dem Smartphone-Markt 2018 zulegten und bei wem der Umsatz zurück ging, lesen Sie im Beitrag "Huawei und Xiaomi schnappen sich grösseres Stück vom Smartphone-Markt".

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