Statistik vom FEA

Verkauf von Elektrogeräten nimmt 2020 zu

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von Maximilian Schenner und lha

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat seine Zahlen für 2020 veröffentlicht. Der Verkauf von Elektrogross- und -kleingeräten legte zu. Insgesamt wurden um knapp 8 Prozent mehr Geräte gekauft als im Vorjahr.

(Source: greissdesign / Pixabay)
(Source: greissdesign / Pixabay)

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) veröffentlicht die Verkaufsstatistik des Jahres 2020. Insgesamt wurden im Coronajahr um 7,7 Prozent mehr Geräte verkauft als noch 2019, teilt der Verband mit. "Mit dem behördlichen Aufruf, zuhause zu bleiben, wuchs die Bedeutung der eigenen vier Wände, was viele Konsumentinnen und Konsumenten dazu bewegte, neue Haushaltsgeräte anzuschaffen", begründet der FEA den Anstieg.

Der Absatz von Haushaltsgrossgeräten hätte durchscnittlich um 5,1 Prozent zugelegt. Am stärksten wäre der Verkauf von Geschirrspülern gestiegen, nämlich um 8,4 Prozent auf 263‘000 Stück. "Die Zuwächse konnten realisiert werden, weil die Baustellen in den meisten Regionen offen blieben und die Geräte somit installiert werden konnten", ist der Mitteilung vom FEA zu entnehmen.

Auch der Verkauf von Haushaltskleingeräten nahm trotz Ladenschliessungen und Lockdown um 8,4 Prozent zu: "Anschaffungen, welche im Lockdown nicht getätigt werden konnten, wurden nachgeholt oder es wurde vermehrt auf Onlineeinkauf ausgewichen."

Die Geräte mit dem grössten Zuwachs waren Zahnpflegegeräte (Anstieg von 25,3 Prozent auf 698'000 Stück), Küchenmaschinen und Mixer (15,4 Prozent auf 613'000 Stück) und Rasierapparate (10,5 Prozent auf 857'000 Stück). Der Verkauf von Haarpflegegeräten sank hingegen um 9,7 Prozent auf 507‘000 Stück, ebenso wie der Verkauf von Bügeleisen (um 4,7 Prozent auf 282'000 Stück).

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