FEA-Halbjahrestatistik 2020

Trotz Corona: Verkauf von Haushaltsgeräten stabil

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Gemäss der Halbjahresstatistik von FEA sind die Verkaufszahlen von Haushaltsgeräten in der Schweiz um rund 1 Prozent zurückgegangen. Für den Rückgang seien die Haushaltskleingeräte verantwortlich.

(Source: takasu / Fotolia.com)
(Source: takasu / Fotolia.com)

Der erwartete Rückgang im Geschäft mit Haushaltsgeräten ist ausgeblieben. Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat in seiner Halbjahresstatistik 2020 angegeben, dass der Verkauf von Haushaltsgeräten in der Schweiz insgesamt um 1,1 Prozent zurückgegangen ist.

Der Verkauf von Haushaltsgrossgeräten sei mit einem Plus von 343 Stück beziehungsweise 0,0 Prozent stabil geblieben. Nur der Verkauf von Haushaltskleingeräten habe unter der Pandemie gelitten: Der Verkauf ging um 1,4 Prozent beziehungsweise 34'794 Einheiten zurück.

Zu den Gewinnern unter den Haushaltsgrossgeräten gehören gemäss FEA Gefriergeräte (Plus 23 Prozent), Steamer (Plus 2,6 Prozent), Geschirrspüler (Plus 2,3 Prozent) und Kühlschränke (Plus 1,3 Prozent). Die Gefriergeräte verdanken ihren Aufschwung wohl dem Coronavirus. Immer mehr Personen möchten gerne für Krisenzeiten wie diese zuhause einen grössere Vorrat an Lebensmitteln horten können. Insgesamt seien aber trotzdem 60 Prozent der Haushaltsgrossgeräten von einem Rückgang betroffen - am stärksten Dunstabzughauben (Minus 7,1 Prozent) gefolgt von Glaskeramik-Kochfeldern (Minus 3,7 Prozent).

Verkauf von Brotbackmaschinen explodiert

Bei den Haushaltskleingeräten gab es mit einem Rückgang von 1,4 Prozent insgesamt nur kleine Veränderungen. Mit einem Minus von 18 und 17 Prozent seien die Verkaufszahlen von Heizgeräten und Bügeleisen vergleichsweise stark gesunken. Ein grosses Plus dagegen verzeichneten Klimageräte mit einem Anstieg von 35 Prozent - wobei diese Kategorie laut FEA nicht repräsentativ vertreten ist.

Einzelne Ausreisser gab es auch, vor allem bei Gerätekategorien mit geringeren Stückzahlen: Der Verkauf von Dampfgargeräten etwa nahm um 11,2 Prozent ab. Die Coronasituation weckte jedoch in vielen wohl den Feinschmecker: Der Verkauf von Glacémaschinen (Plus 16,4 Prozent) und Tischbacköfen (Plus 13,3 Prozent) nahm klar zu. Zudem gab es gemäss Mitteilung einen beachtlichen Anstieg bei Brotbackmaschinen von über 165 Prozent.

Die Coronakrise hat gemäss einer IDC-Studie die Drucker lahmgelegt. Es sei nämlich massiv weniger gedruckt worden, wie Sie hier nachlesen können.

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