FEA-Konjunkturbarometer zum 3. Quartal

Hochkonjunktur in der Haushaltsgerätebranche

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Der FEA hat der Haushaltsgerätebranche auf den Puls gefühlt. Das Konjunkturbarometer für das 3. Quartal deutet weiter auf ein Hoch hin, zeigt aber eine Tendenz zu leichter Abschwächung.

(Source: Sunny studio/Fotolia.com)
(Source: Sunny studio/Fotolia.com)

In der Haushaltsgerätebranche herrscht weiterhin gute Stimmung. Das zeigt die Auswertung des Konjunkturbarometers für das 3. Quartal des Fachverbands Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA). Laut Mitteilung liess schon das Konjunkturbarometer des letzten Quartals auf eine Fortsetzung der ausgezeichneten Konjunktursituation hoffen. Die Auswertung der Situationsbeurteilungen der Firmen für das 3. Quartal hätten die gehegten Erwartungen denn auch bestätigt.

Nicht überall herrscht Zuversicht. So vermelden aktuell 5 Prozent der Unternehmen eine schlechte Ertragslage, während es im Vorquartal erst 2 Prozent der Unternehmen war. Doch weist der FEA auch darauf hin, dass der Anteil jener Firmen, die gute Erträge aufweisen, von 26 auf 29 Prozent kletterte. Die Ertragslage sehen zwei Drittel der Unternehmen als befriedigend an (67 Prozent), während es im Vorquartal noch 71 Prozent waren.

Abschwächung beim Auftragsbestand und bei der Ertragslage

Auftragsbestand und Bestellungseingang bleiben auf hohem Niveau. Das Gros der Unternehmen nennt eine befriedigende Situation bei den zwei Parametern. Den 2 Prozent der Firmen (Vorquartal 0 Prozent), welche die Situation als schlecht einstufen, steht eine gegenüber dem Vorquartal um 5 beziehungsweise 7 Prozent gewachsene Gruppe an Unternehmen gegenüber, welche den Geschäftsgang als gut beurteilt. Die Beschäftigungslage ist bei keiner Firma schlecht - 55 Prozent (Vorquartal 52 Prozent) beurteilen sie als befriedigend, 45 Prozent (Vorquartal 48 Prozent) als gut.

Der FEA rechnet damit, dass sich für das kommende 4. Quartal bei der Beschäftigungslage und beim Bestellungseingang wenig verändern wird. Die Prognosen deckten sich weitgehend mit jenen der letzten Erhebung. Hingegen prognostiziert der Verband eine Abschwächung beim Auftragsbestand und bei der Ertragslage. So erwarten beim Auftragsbestand 21 Prozent (Vorquartal noch 33 Prozent) eine Zunahme, 14 Prozent (Vorquartal 10 Prozent) eine Abnahme und 62 Prozent (Vorquartal 55 Prozent) gleichbleibende Werte. Die Ertragslage prognostizieren 7 Prozent (Vorquartal 14 Prozent) als besser, nunmehr 21 Prozent (Vorquartal 12 Prozent) als schlechter und 71 Prozent (Vorquartal 74 Prozent) als gleichbleibend.

Mitte September gab der FEA die Zahlen zum ersten Halbjahr 2019 bekannt. Lesen Sie hier mehr dazu.

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