GfK-Marktmonitor

Heimelektronik hilft Non-Food-Handel auf die Sprünge

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Der Schweizer Non-Food-Handel hat im dritten Quartal 2020 zugelegt. Somit befindet er sich nun trotz der Corona-bedingt schlechten ersten Jahreshälfte auf Vorjahreslevel. Starke Wachstumstreiber waren die Bereiche Do-it-Yourself und Heimelektronik.

(Source: Rudy and Peter Skitterians / Pixabay)
(Source: Rudy and Peter Skitterians / Pixabay)

Aufgrund der Coronakrise ist der Schweizer Non-Food-Handel eher holprig in die erste Jahreshälfte 2020 gestartet. Doch im dritten Quartal konnten Detailhändler aus diesem Bereich wieder aufholen. Laut Marktforscher GfK liegt der Non-Food-Handel nur noch 0,1 Prozent hinter dem dritten Quartal 2019.

Als Treiber für die gute Entwicklung sehen die Marktforscher in erster Linie die Segmente Do-it-Yourself und Heimelektronik. "Bei der Heimelektronik ging die Nachfrage nach Monitoren, Flachbildfernsehern, Headsets, Notebooks, PC-Kameras und Mikrofonen ungebremst weiter", schreibt GfK. In vielen weiteren Bereichen wie Staubsauger, elektrische Haarschneider, Gefrier- und Weinschränke, Brotbackautomaten und Nähmaschinen sei es ebenfalls bergauf gegangen.

Onlineshopping-Trend soll anhalten

Auch der Wohnungseinrichtungs-Markt verzeichnete per Ende September ein positives Ergebnis. Zudem investierten hiesige Konsumentinnen und Konsumenten wieder vermehrt in Produkte aus der Freizeit-Sparte. Dazu zählt GfK abgesehen von Sportgeräten auch Spielwaren.

(Source: GfK)

Laut Marktforscher erholt sich der Markt für Bekleidung Stück für Stück und verzeichnete im September zum ersten Mal ein leichtes Plus. "Der durch Corona verstärkte Trend des Online-Shoppings hält weiterhin an", heisst es zudem.

Insgesamt lief es im Non-Food- und Near-Food-Handel um einiges besser. Gegenüber dem Vorjahr liegen Detailhändler aus diesen beiden Sparten um 10,3 Prozent im Plus.

Kürzlich veröffentlichte GfK seine Zahlen und Einschätzungen zum Markt für technische Konsumgüter. Vor allem der stärkere "Home"-Fokus der Verbraucher und der Wunsch nach mehr Digitalisierung sollen dem Markt helfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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