"Biggest Sale in the Sky"

Update: Amazons "Sommerschlussverkauf" betrifft nur Modeartikel

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von Elektrojournal

Um den Corona-bedingt verschobenen Prime Day zu kompensieren plant Onlinegigant Amazon für Ende Juni eine sieben- bis zehntägige Serie an Rabattaktionen. Diese betrifft allerdings nur Modeartikel.

Update vom 10.6.2020: Der geplante Sommerschlussverkauf von Amazon betrifft keine Elektronikprodukte, sondern ausschliesslich Modeartikel, wie Amazon ausrichten lässt. "Der Big Style Sale wird Ende dieses Monats stattfinden und umfasst saisonal relevante Deals von sowohl bekannten als auch kleineren Fashion-Marken", teilt der Onlinehändler mit. 

 

Originalmeldung vom 5.6.2020: Wegen des verschobenen Prime Day hat Amazon eine neue Rabattaktion geplant. Egal, ob "Summer Sale" oder "Big Style Sale" – einen offiziellen Namen hat die anstehende Rabattschlacht angeblich noch nicht. Amazon selbst hat sie gegenüber seinen Marktplatzhändlern unter dem Arbeitstitel "Biggest Sale in the Sky" angekündigt. "Wir veranstalten die grösste Sommerschlussverkaufsveranstaltung, um Aufregung zu erzeugen und den Verkauf anzukurbeln", soll in der Mitteilung an die eingeladenen Händler stehen. Die Aktion dürfte sich vor allem an Anbieter wenden, die aufgrund der Coronakrise über zu hohe Warenbestände verfügen. Ein Schwerpunkt dürfte daher im Bekleidungssektor liegen, wo es jede Menge Saisonartikel gibt. Laut entsprechender Händlermitteilungen soll das Spektakel am 22. Juni starten.

In jedem Fall will man damit auch einen Ersatz für den verschobenen Prime Day kreieren, der ursprünglich im Juli angesetzt war. Hintergrund der Verschiebung war, dass der Konzern zunächst befürchtete, der logistischen Belastung nicht standzuhalten.

So richtig lustig wird’s dann übrigens im Herbst: Der verschobene Prime Day liegt in diesem Jahr zeitlich eng am Black Friday und der Cyber Week – also Rabattschlachten im Wochenrhythmus.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Elektrojournal.at

 

Amazon hat sein Geschäftsjahr 2019 mit einem Nettogewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar bilanziert. Vor allem das Weihnachtsgeschäft lief gut für den Konzern. Mehr erfahren Sie hier.

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