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Migros lanciert Abo-Programm im Stil von Amazon Prime

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von Redaktion Werbewoche

Die Migros testet im Raum Bern ein neues Mitgliedschaftsprogramm. Migros-Töchter wie Digitec Galaxus, Le Shop und einzelne Fachmärkte sind eingebunden. Für Handelsexperten ist klar, was "M-Plus" als Vorbild dient.

(Source: LeShop.ch)
(Source: LeShop.ch)

Die Migros Aare testet ein neues Mitgliedschaftsprogramm mit Lieferpauschale und Loyalitätssystem. Das Pilotprojekt mit dem Namen "M-Plus" ist im Stil des Amazon-Erfolgsmodells Amazon Prime angelegt und wird aktuell im Raum Bern getestet, wie die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt.

Gegen eine monatliche Abo-Gebühr sollen Teilnehmende von kostenlosen Lebensmittellieferungen, doppelten Cumulus-Punkten und Dauerrabatt auf beliebten Produkten profitieren. Die Migros Aare bestätigt die Lancierung des Pilotprojekts und nennt als Ziel die "Erhöhung der Online-Frequenz aufgrund von wegfallenden Liefergebühren und Convenience-Vorteilen im ganzen Migros-Universum".

Kundenbindung

Vom neuen Programm, in welches Migros-Töchter wie Digitec Galaxus, Le Shop und einzelne Fachmärkte eingebunden sind, verspricht sich die Genossenschaft Aare die "Erhöhung des Share-of-Wallet über das gesamte Ökosystem der Migros", wie die Handelszeitung schreibt. Gemeint sei damit das Ansinnen, Kundinnen und Kunden sehr viel stärker an das Migros-Universum zu binden. Allfällige Ausbaupläne von M-Plus würden erst nach erfolgreicher Pilotphase definiert.

Amazon-Kopie?

Ob und wie sehr das Pilotprojekt eine Kopie von Amazon Prime ist, kommentiert man bei der Genossenschaft Aare so: "Die Migros schaut sich immer im Markt um und prüft, ob andere Geschäftsmodelle und Ideen unseren Kunden einen Mehrwert bieten können." Für Handelsexperten indes ist klar, dass die Migros Aare mit M-Plus wesentliche Elemente des Modells Amazon Prime abkupfert, welches weltweit über 150 Millionen zahlende Mitglieder aufweist und als einer der wichtigsten Erfolgsbausteine des US-Giganten gilt.

Dieser Artikel erschien erstmals bei der "Werbewoche".

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