Mehr Sensibilisierung beim Verbrauch

Schweizer Hochschulen gestalten die Stromrechnung neu

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Eine Studie der FHNW hat sich mit Energiespartipps und der Umgestaltung der Stromrechnung beschäftigt. Verbraucher bräuchten visuelle Impulse und Vergleiche mit ähnlichen Haushalten um zum Energiesparen animiert zu werden.

(Source: Fran.Marin / iStock.com)
(Source: Fran.Marin / iStock.com)

Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW hat zusammen mit drei weiteren Schweizer Hochschulen neue Darstellungsideen für Stromrechnungen entwickelt. Diese sollen den Verbraucher im Umgang mit Energie sensibilisieren. Eine Stromrechnung werde zwar üblicherweise "in übersichtlicher und für den Endkunden verständlicher Weise aufgeführt", aber die Hochschulen stellten sich die Frage, ob dies genug sei. Daraufhin experimentierten sie mit verschiedenen Visualisierungen, die den Kunden dazu motivieren sollen, den eigenen Verbrauch zu überdenken.

"Letztlich wird der Vergleich mit ähnlichen Haushalten immer eine Annäherung sein", sagt Prof. Vicente Carabias vom Institut für Nachhaltige Entwicklung in Winterthur. "Entscheidend ist, dass der Vergleich nachvollziehbar ist. Vergleiche werden vom Stromkunden als umso relevanter eingestuft, desto näher ihm die Vergleichsgruppe ist."

Die Autoren der Studie halten im Schlussbericht fest, dass diejenigen Schweizer Energieversorger, "die bessere Information auf ihren Stromrechnungen bereitstellen, auch mehr in der Lage sind Kunden an sich zu binden und neue zu gewinnen."

Laut einer Analyse vom Bundesamt für Energie gibt es in der Schweiz mehr Elektrogeräte pro Haushalt als noch vor einigen Jahren. Allerdings verbrauchen sie weniger Strom als im Jahr 2002. Lesen Sie hier mehr über die Studie.

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