State of the Industry Report

Die International Housewares Association zieht Bilanz

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Es gibt neue Zahlen bezüglich des internationalen Haushaltswarenmarktes. Insgesamt kann die Industrie auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Kleinere Verkaufskanäle verbuchten die grösste Umsatzsteigerung für sich.

(Source: Jacob Ammentorp Lund / iStock)
(Source: Jacob Ammentorp Lund / iStock)

Die International Housewares Association (IHA) gab kürzlich ihren State of the Industry Report heraus. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2017. Gemäss IHA ist der Haushaltswarenmarkt im Jahr 2017 um 2,5 Prozent gewachsen. In den Jahren zuvor sah es etwa ähnlich aus mit 2,4 Prozent im Jahr 2016, 2,6 Prozent im Jahr 2014 und 2,9 Prozent im Jahr 2013. Die Durchschnittsgrösse der IHA-Mitgliedsunternehmen wuchs auf 19.4 Millionen US-Dollar. Der Median-Bereich blieb allerdings bei 5 bis 10 Millionen Dollar, da 65 Prozent der Unternehmen im Jahr 2017 einen Jahresumsatz von weniger als 10 Milliarden gemacht haben.

2017 betrug der globale Markt für Haushaltswaren 364.2 Milliarden Dollar. Damit stieg er gegenüber 2016 um 2,5 Prozent. Nordamerika, Westeuropa und Asien machen 79,6 Prozent der Einnahmen aus. Die nordamerikanischen Gesamteinnahmen mit Haushaltswaren verzeichneten 2017 gegenüber 2016 die grössten Zuwächse und stiegen um 4.7 Milliarden auf 101.9 Milliarden Dollar. Ausser in Afrika stiegen die Gesamtausgaben für Haushaltswaren in allen Märkten. In den USA stieg der Anteil der globalen Ausgaben von 24,5 im Jahr 2016 auf 25,1 Prozent. Asiens Anteil sank von 30,3 auf 30,0 Prozent. Der weltweite Marktanteil ging in Westeuropa und Afrika zurück, in Nahost und Osteuropa stieg er.

Die grösste Umsatzsteigerung konnten kleinere Einzelhandelskanäle für sich verbuchen. Fachgeschäfte steigerten ihren Umsatz um 19 Prozent, Grosshändler um 12 Prozent. Einheitspreisgeschäfte, die vor allem in den USA verbreitet sind, steigerten ihren Umsatz um 18,3 Prozent. Bei Einrichtungshäusern nahm der Umsatz um 30,5 Prozent, bei Geschenkartikel- und Gourmetgeschäften um 24,7 Prozent zu. Um 25,4 Prozent steigerten sich Kataloge und Teleshopping.

Zu den Top 3 der meistverkauften Kategorien gehörten im 2017 Kochgeschirr und Backformen, die eine Steigerung um 16,1 Prozent verbuchen konnten. Küchengeräte und –Accessoires steigerten sich um 14,2 Prozent. Der Verkauf von Tischplatten stieg um 10,7 Prozent. Küchenelektronik landete mit 10,4 Prozent auf dem 4. Platz.

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