Stiftung Warentest püriert

Was ein guter Stabmixer können muss

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von Leslie Haeny und cka

Eine neue Generation von Stabmixern mischt den Markt auf. Laut Stiftung Warentest sind die Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen wie Schneebesen und Kartoffelstampfern so nützlich wie kleine Küchenmaschinen.

(Source: zVg)
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Stiftung Warentest hat tief in den Suppentopf geblickt, um herauszufinden, was ein guter Stabmixer alles können sollte. Dabei stellt die Verbraucherorganisation klar, dass nicht nur Gemüse für Suppe pürieren, sondern auch Smoothies machen und Zwiebeln hacken im Repertoire der Geräte sein sollten.

"Frühere Pürierstäbe ähneln sich oft frappierend", heisst es. Sie haben einen Mixfuss mit halbrunder Glocke und rotierende Messer mit zwei bis vier Klingen, die Gemüse und Co. zerkleinern. Einige Luftschlitze an der Seite sorgen zudem dafür, dass sich kein Vakuum zwischen Glocke und Topfboden bildet. Jetzt tut sich aber laut Stiftung Warentest etwas im Markt für Pürierstäbe.

(Source: Hanna Balan / Unsplash)

Schneebesen, Kartoffelstampfer und Co.

Die Rede ist von einer neuen Generation der Geräte, die strömungsoptimiert gebaut sind. Zudem können Köchinnen und Köche sie mit vielseitigen Zubehörteilen kombinieren. "Das macht sie fast so vielseitig wie manch kleine Küchenmaschine", schreibt die Verbraucherorganisation. Als Zubehör werden ein Schneebesen zum Aufschlagen von Sahne oder Eiweiss, ein Zerkleinerer zum Hacken von Kräutern, Zwiebeln oder Mandeln, ein Kartoffelstampfer oder ein Aufsatz für Gemüsespaghetti genannt.

Ob ein Stabmixer gut püriert, hänge aber nicht vom Zubehör ab. Sowohl Solo-Geräte als auch Sets schnitten beim aktuellen Stabmixer-Text von Stiftung Warentest gut ab. Die besten Geräte eigneten sich laut den Testern insbesondere für Smoothies. Sie pürierten und mixten alles im Vergleich sehr glatt und gleichmässig. Auch bei Babybrei und roher Gemüsesuppe hätten sie Bestnoten erzielt, heisst es.

Mit Stabmixern kennt sich auch Martin Schmied aus. Er ist CEO von Bamix-Hersteller ESGE. Im Interview spricht er darüber, wie er mit der Traditionsmarke neue Märkte erobern will und sagt, mit welchen Herausforderungen man mit einer Ein-Produkt-Strategie zu kämpfen hat.

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