Marktzahlen von GfK

Schweizer stecken mehr Geld in Home & Living

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von Leslie Haeny und ebe

Im vergangenen Jahr hat der hiesige Markt für Home & Living zugelegt. Der mit Möbeln, Heimtextilien, Küchenware und Co. erzielte Umsatz stieg um 4,6 Prozent gegenüber 2019. Vor allem Onlineanbieter machten ein gutes Geschäft.

(Source: Sidekix Media / Unsplash)
(Source: Sidekix Media / Unsplash)

Der Schweizer Home-&-Living-Markt ist 2020 auf einen Umsatz von 5,48 Milliarden Franken gewachsen. Laut GfK ist das ein Anstieg um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktforscher bezeichnet den Bereich als einen "der Gewinner im Schweizer Detailhandel".

Der Markt habe davon profitiert, dass Konsumentinnen und Konsumenten mehr Zeit zuhause verbrachten, sich im Homeoffice einrichteten und allgemein mehr Zeit und Geld in die eigenen vier Wände investieren.

Angaben in Milliarden Franken. (Source: GfK)

Wenig überraschend: Die Pandemie verlieh dem Onlinegeschäft einen Schub. Insgesamt stieg der Onlineanteil um 70 Prozent und machte damit vergangenes Jahr 15 Prozent des Gesamtmarkts aus. 2021 soll der Anteil nochmals zunehmen.

"Onlinemarktplätze – aus der Schweiz, zum Beispiel Digitec Galaxus, aber auch ausländische wie Amazon oder Alibaba – gewinnen weiterhin an Wichtigkeit im Markt und erweitern ihr Home & Living-Sortiment fortlaufend", schreibt GfK. Trotzdem gebe es in der Schweiz noch keinen grossen Pureplayer für das gesamte Home-&-Living-Sortiment.

Zum Bereich Home & Living zählt GfK folgende Kategorien:

  • Möbel für alle bereiche des Hauses sowie für Garten und Balkon

  • Einrichtung: Ambiente, Licht und Bodenbeläge

  • Heimtextilien für alle Bereiche des Hauses

  • Haushalt: Haushaltorganisation, Textilpflege, Badezimmer-Access, Büroorganisation, Küchenware, Tischwaren, Einweg, Haushalt Sonstiges

  • Dekoration: Saisonal, Deko-Objekte, Verbrauchs-Deko

2020 war übrigens auch ein gutes Jahr für die Haushaltsgerätebranche. Insgesamt stieg der Absatz von Gross- und Kleingeräten um 7,7 Prozent. Gründe dafür waren, dass trotz Lockdown die Baustellen offen blieben und Konsumentinnen und Konsumenten Einkäufe nachholten. Bei welchen Gerätekategorien die Nachfrage besonders hoch war, können Sie hier nachlesen.

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