12 elektrische Zahnbürsten im Test

Kassensturz warnt vor elektrischer Zahnbürste von Ion

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Kassensturz hat insgesamt zwölf elektrische Zahnbürsten getestet. Die Qualität der Borsten sowie die Akkulaufzeit gehörten zu den Hauptkriterien im Test. Zehn der Bürsten schnitten mindestens mit "gut" ab, ein Modell versagte klar.

Die Zahnbürste Sei von Ion verfüge über keinerlei Borstenabrundung. (Source: Business Wire)
Die Zahnbürste Sei von Ion verfüge über keinerlei Borstenabrundung. (Source: Business Wire)

Kassensturz hat zwölf elektrische Zahnbürsten getestet. Darunter befinden sich Schallzahnbürsten sowie Bürsten mit oszillierendem Bürstenkopf. Insgesamt erhielten zehn der Bürsten mindestens die Note "gut". Zu den Testkriterien gehörten die Borstenabrundung, die Akkulaufzeit sowie die Ladedauer, die Handhabung und die Robustheit.

Borsten können Zahnfleisch verletzen

Gerade die Borstenabrundung habe einen grossen Einfluss auf die Qualität der Zahnbürste, heisst es im Test. Wenn die Borsten nämlich nicht richtig abgerundet sind, kann dies das Zahnfleisch verletzen. Deshalb schaute Kassensturz alle Bürsten - oder genauer gesagt die Borsten - unter dem Mikroskop an.

Auch hier erhielten zehn der zwölf Zahnbürsten mindestens ein "gutes" Ergebnis. Nur die Mi Smart Sonic von Xiaomi erhält mit einer 4,7 knapp ein "genügendes" Ergebnis. Vor dem Produkt Sei von Ion warnt der Testleiter Swen Richert: "Bei dieser Bürste hat es scharfe Ecken und Kanten, und es besteht die Gefahr, dass ich damit das Zahnfleisch verletzte", sagt er. Das Modell habe keinerlei Borstenabrundung. Die Marke Ion wehrt sich gegen den Vorwurf. Aufgrund einer "patentierten Ionentechnologie" seien die nicht abgerundeten Borsten kein Risiko.

Zu den Testsiegern gehört die IO Serie 7N von Oral-B mit der Note 5,8 sowie die Sonic Performance von Trisa mit einer 5,6. Das Modell von Oral-B gibt es für 215 Franken. Dagegen ist die Bürste von Trisa mit 70 Franken wesentlich günstiger. Dies äussert sich aber in der Akkulaufzeit sowie in der Ladedauer.

Wesentliche Unterschiede beim Akku

Auch bei der Akkulaufzeit schneidet das Modell von Xiaomi nur mit einer 4,0 ab. Der Grund: Der Akku reiche knapp für 30 Putzdurchgänge. Bei besseren Modellen schaffe die Zahnbürste teilweise über 100. Auch bei der Ladezeit gab es massive Unterschiede: Die besten Modelle brauchen etwa drei bis vier Stunden wohingegen die schlechteren Bürsten über 24 Stunden laden müssen.

Trotz nur "genügender" Akkuleistung erhalten acht der Zahnbürsten eine "gute" Gesamtnote. Auffallend ist hier der Preisunterschied. Von 29.90 bis 215 Franken ist alles mit dabei. Fazit: Schon für 30 Franken gibt es eine elektrische Zahnbürste mit "guter" Leistung.

Kassensturz testete auch zehn Luftreiniger. Mehr darüber und über den Testsieger von Xiaomi erfahren Sie hier.

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