Wäschetrockner im Test

Stiftung Warentest mag die meisten Trockner nicht

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Insgesamt 14 Wäschetrockner mit Wärmepumpe hat Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Nur zwei Modelle schnitten gut ab. Worauf man beim Kauf achten sollte: einfache Reinigung, Stromverbrauch und die Art des Kältemittels.

(Source: Stiftung Warentest / Ralph Kaiser)
(Source: Stiftung Warentest / Ralph Kaiser)

Stiftung Warentest hat insgesamt 14 Wäschetrockner mit Wärmepumpe getestet. Im Test schnitten lediglich zwei Modelle mit der Note “Gut” ab. Die Tester stiessen nach eigenen Angaben auf Modelle, die wichtige Prüfungen nicht zufriedenstellend meistern konnten. Stiftung Warentest zeigt deshalb, worauf man beim Kauf von Modellen mit Wärmepumpe achten sollte:

Einfache Reinigung

Vor allem für Vielnutzer sei es wichtig, wie einfach sich Flusen- und die Wärmepumpensiebe reinigen liessen oder ob sich das Kondenswasser auch direkt in einen Abfluss abführen lasse. Dies erleichtere oder erspare Handgriffe, die teils nach jedem Trockengang anfielen.

Stromverbrauch

Gemäss Stiftung Warentest gibt es auch unter den günstigen Geräten einige mit einem sehr niedrigen Stromverbrauch. Doch vor allem frühere Tests hätten gezeigt, dass unter den günstigen Modellen auch recht viele Stromfresser sind. Die Stromrechnung Ende Jahr sei dadurch manchmal um 40 Prozent höher. Laut Stiftung Warentest verbraucht der sparsamste Wäschetrockner mit einer guten Note im Test bei einer Familie mit vier Personen Strom im Wert von etwa 49 Euro im Jahr. Der schlechteste im Stromverbrauch hingegen liege bei 70 Euro jährlich.

Kältemittel

Zwar sind die Wäschetrockner nur mit wenig Gramm Kältemittel gefüllt, doch die Art des Kältemittels sorge für einen enormen Unterschied im Klimaeffekt. Im Test 2020 liefen die meisten Geräte mit dem Kältemittel Propan, auch R290 genannt. Ältere Modelle laufen meist mit dem Fluorwasserstoff R134a. Gemäss den Ergebnissen sollten Klimabewusste Konsumenten zu Geräten mit Propan als Kältemittel greifen.

Fun Fact

Im Winter seien Trockner mit Wärmepumpe sparsamer als die Wäscheleine: Denn die aufgehängte Wäsche dampft in beheizten Räumen vor sich hin, die Raumtemperatur sinkt, die Heizung ist stärker gefordert. Gemäss Stiftung Warentest kostet das so viel Energie, dass ein moderner Trockner tatsächlich sparsamer sein kann.

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