1. Halbjahr 2018

Haushaltsgerätemarkt stagniert

Uhr | Aktualisiert

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat Zahlen zum Schweizer Hausgerätemarkt fürs erste Halbjahr publiziert. Während die Grossen zulegten, verzeichneten die Kleinen einen leichten Rückgang.

(Source: CentralITAlliance / iStock.com)
(Source: CentralITAlliance / iStock.com)

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat die Verkaufsstatistik des ersten Halbjahres 2018 publiziert. Wie der FEA mitteilt, verzeichnete der Schweizer Markt stabile Verkaufszahlen bei Haushaltsgeräten. Gemeinsam gerechnet kommen Gross- und Kleingeräte im ersten Halbjahr 2018 auf ein leichtes Minus von 0,3 Prozent.

Die Entwicklung der Gross- und Kleingeräte verlief aber unterschiedlich. Während die Grossen etwas zulegten, verzeichneten die Kleinen einen leichten Rückgang. Bei den Haushaltsgrossgeräten zeigten gegenüber Vorjahr insbesondere die Glaskeramik-Kochfelder (plus 4,8 Prozent) und die Einbau-Backöfen (plus 5,4 Prozent) ansprechende Zuwachsraten.

Der FEA bemerkt, dass dies beides Geräte sind, die gewisse Rückschlüsse auf die Bautätigkeit zulassen, sowohl bei Neu- wie bei Umbauten. Insofern passe auch der Zuwachs bei den Dunstabzugshauben von 3,1 Prozent ins Bild. Der leichte Rückgang bei den Steamern von 0,5 Prozent widerspricht der Erkenntnis des FEA. Der Branchenverband sieht dafür eigene Gründe, zumal diese Geräte auch von Lifestyle-Fragen abhängig seien.

Der Rückgang bei den Gefriergeräten folge einem mehrjährigen Trend, sei mit 8.1 Prozent jedoch unerwartet hoch. Das mit 4,4 Prozent deutliche Wachstum bei den Trocknern erklärt der FEA mit den eher schlechten Vorjahreszahlen.

Grosse Ausschläge bei den Kleingeräten

Bei den Haushaltskleingeräten verzeichnete der FEA grosse Ausschläge. Insgesamt registriert der FEA bei den Kleingeräten inklusive ein Minus von 0,9 Prozent. Der grösste Rückgang aller Gerätetypen betrifft die Klimageräte mit minus 40,8 Prozent. Der FEA vermutet, dass die Zahlen angesichts des heissen Sommers mit der Volljahresauswertung kompensiert wurden. Dasselbe könnte auf Glacémaschinen (minus 33,8 Prozent) und Ventilatoren (minus 35,5 Prozent) zutreffen.

Bei den Klimageräten gelte es zu beachten, dass diese im Kreis der FEA-Mitglieder eher schwach vertreten seien, weshalb die in diesem Bereich erhobenen Daten wenige Rückschlüsse auf den Gesamtmarkt zuliessen. Positive Ausreisser registrierte der FEA bei Kaffeemühlen (plus 34 Prozent auf relativ geringem Stückzahl-Niveau), Grillapparaten (plus 24,5 Prozent) und Friteusen (plus 31,4 Prozent).

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