Samsung will QD-OLEDs anbieten
Samsung will künftig auch QD-OLED-Panels in seinen Fernsehern verbauen. Unterdessen soll der Konzern am Kauf mehrerer Millionen OLED-Panels von LG interessiert sein.
Vor kurzem hat Samsung-Präsident Han Jong-hee zugestimmt, künftig QD-OLEDS, also OLED-Panels mit farbverstärkenden Quantenpunkten, in Samsung-TVs zu verwenden. Zuvor hatte er den Standpunkt vertreten, die Technik sei nicht mit der Strategie des Konzerns vereinbar, wie "Heise" berichtet.
Deal mit Samsung Displays
Veränderte Lieferketten hätten das neuerliche Interesse von Samsung Electronics an QD-OLEDs geweckt. Weiter hätte Samsung Displays (SDC), der eigenständige Bildschirm-Zweig des Konzerns, bereits 12 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von QD-OLEDS investiert, ohne jedoch Abnehmer in der TV-Branche zu haben. Samsung Electronics habe versprochen, die Displays in den hauseigenen Geräten zu verwenden. Im Gegenzug solle SDC seine LCD-Produktion bis Ende des Jahres verlängern. Samsung Displays hatte geplant, die Herstellung von LCD-Panels gänzlich einzustellen. In diesem Falle würde Samsung Electronics jedoch von chinesischen Panel-Herstellern abhängig.
OLEDs von LG
Gleichzeitig soll es einen unbestätigten Bericht der südkoreanischen MTN geben, demzufolge Samsung Electronics und LG Display einen bedingten Vertrag über den Kauf von bis zu einer Millionen OLED-Panels in der zweiten Jahreshälfte 2021 geschlossen hätten. Im Jahr 2022 sollen bis zu vier Millionen Panels folgen. Laut dem Präsidenten von Samsung Electronics wären dies "nur Gerüchte", allerdings hätten sich die beiden Firmen seit über einem Jahr regelmäßig getroffen, um über den Kauf von OLED-Panels durch Samsung Electronics zu verhandeln, wie "Heise" schreibt.