Podium Konferenztechnik

Warum Notebooks für Konferenzen immer wichtiger werden

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Die Coronakrise hat dem Markt für Conferencing-Lösungen einen ordentlichen Schub verliehen. Warum Notebooks für Konferenzen immer wichtiger werden und andere Trends beleuchtet Stefan Nünlist, Country Category Manager Personal Systems bei HP Schweiz.

Stefan Nünlist, Country Category Manager Personal Systems, HP Schweiz. (Source: zVg)
Stefan Nünlist, Country Category Manager Personal Systems, HP Schweiz. (Source: zVg)

Wie hat sich der Schweizer Markt für Konferenztechnik in den vergangenen Jahren entwickelt?

Die Digitalisierung hält schon länger Einzug in Konferenzräume. So ersetzen grosse, interaktive Monitore heute schon Beamer und Flipcharts. Hinzu kommt die gesteigerte Bedeutung für die Vernetzung der Konferenzräume. Spezielle PC-Hardware dient hier als zentrale Steuereinheit für die komplette Konferenztechnik. So ist es zudem möglich, auch unterschiedliche Konferenzlösungen, wie Skype for Business und Zoom gleichermassen mit einer Hardware zu unterstützen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, zusätzliche Hardware wie Lautsprecher, Kameras und Mikrofone anzuschliessen.

Welche Veränderungen gab es aufgrund der Coronakrise?

In den vergangenen Wochen war es wichtiger denn je, dass sich auch mehrere einzelne Personen über die unterschiedlichste Hardware virtuell in Konferenzräume schalten können. Diese hybriden Modelle werden auch in Zukunft bleiben. Entsprechend ist die Hardware beim Nutzer – ob zuhause oder in der Büroumgebung – mittlerweile mindestens ebenso entscheidend für die technische Qualität der Konferenz wie die Ausstattung des Raumes. Moderne Notebooks sind aus diesem Grund mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet, welche die Zusammenarbeit auf virtuellen Plattformen deutlich verbessern können – von Noise Cancellation mittels künstlicher Intelligenz über sichere Kameralösungen bis hin zu Premium-Lautsprechern und Mikrofonen. Hinzu kommen multifunktionale Notebooks, die es beispielsweise per Stifteingabe ermöglichen, Notizen und Skizzen direkt innerhalb der virtuellen Konferenz zu teilen.

Welche technischen Trends gilt es momentan im Auge zu behalten?

Der wichtigste Trend ist sicherlich die Tatsache, dass hybride Arbeitsumgebungen langfristig an Bedeutung gewinnen. Sei es durch die Zunahme vom Homeoffice oder aufgrund der Tatsache, dass Dienstreisen auch künftig durch Videokonferenzen ersetzt werden. Die Integration von externen Teilnehmenden an Konferenzen wird wichtiger. Damit verändern sich auch die Sicherheitsanforderungen an die Konferenzlösung – ebenso wie an die Hardware des jeweiligen Teilnehmers.

Welche Entwicklungen erwarten Sie für 2021?

Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, dass der Trend vom Desktop zum Notebook nochmals zugenommen hat. Notebooks ermöglichen es Nutzern von jedem Ort mit einer ausreichend stabilen Internetverbindung zu arbeiten. Somit bieten sie die Möglichkeit für maximale Produktivität – unabhängig von der jeweiligen Arbeitsumgebung.

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