Studie von GfK

Wie sich das Verhalten der Konsumenten in der Pandemie verändert

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von Niara Sakho und lha

GfK hat untersucht, wie sich die Gewohnheiten der Konsumenten und Konsumentinnen zwischen den beiden Lockdowns veränderten. Die Sorgen um die persönliche Zukunft gingen seit dem ersten Lockdown in der Schweiz ein wenig zurück. Zudem herrscht wieder mehr Lust aufs Shoppen in Einkaufszentren.

(Source: LVDESIGN / Fotolia.com)
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Seit April 2020 hat GfK Konsumenten und Konsumentinnen nach ihren grössten Sorgen befragt. Die Sorge um die Pandemie steht noch immer an erster Stelle, ging aber laut GfK seit April 2020 zurück. Personen mit geringerem Einkommen seien stärker betroffen, da sie sich aufgrund der Pandemie grössere finanzielle Sorgen machen. Auch Frauen und junge Paare ohne Kinder seien in der aktuellen Lage mehr exponiert als andere Teile der Gesellschaft.

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist laut GfK wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besorgt um ihre persönliche Zukunft. Sie sehen ihre Arbeitssituation etwas optimistischer als in den letzten Monaten. Dennoch sorge sich ein Fünftel darum, dass seine Arbeitssituation beeinträchtigt werde. Zum Beispiel in Form einer Kündigung.

Gegenüber dem ersten Lockdown habe sich das Leben der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht mehr stark verändert. Jedoch gegenüber der Zeit vor der Pandemie schon. Gemäss Studie veranlasst die anhaltende Pandemie die Bevölkerung dazu, ihre Werte zu überdenken und sich an den völlig neuen Alltag zu gewöhnen. 51 Prozent der Befragten gibt an, dass sie in naher Zukunft weniger Geld ausgeben werden.

Auch während des zweiten Lockdowns verbringen deutlich mehr Schweizerinnen und Schweizer Zeit in der Natur (42 Prozent), beim Kochen oder anderen häuslichen Aktivitäten (35 Prozent) als zuvor. Die digitalen Medien, werden deutlich häufiger genutzt: Internet plus 36 Prozent, TV plus 29 Prozent, Streamingdienste plus 22 Prozent und werden in Zukunft vermutlich eine noch grössere Bedeutung erhalten, wie GfK prognostiziert.

Positive Anzeichen im Detailhandel

Einkaufszentren und Outlets werden laut der Umfrage deutlich weniger stark gemieden (28 Prozent) als zu Beginn der Krise (45 Prozent). Drittel der Schweizerinnen und Schweizer beziehungsweise 64 Prozent gibt an, verstärkt Produkte von lokalen Herstellern kaufen zu wollen. Abgesehen von Onlineshopping, gewinnen auch die Verkaufskänale Telefonhotline und Videoberatung an Bedeutung.

Gesundheit und Wohlbefinden haben für Konsumentinnen und Konsumenten während der Covid-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Dies wirkt sich positiv auf den Markt für Wearables aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

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