Jahreszahlen 2020

Salt: mehr Kunden und weniger Ertrag im Coronajahr

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von Maximilian Schenner und lha

Salt hat seine Geschäftszahlen für 2020 vorgelegt. Für den Telko gibt es im Coronajahr leichte Einbussen im Ertrag, aber einen Zuwachs in der Kundenbasis.

(Source: schantalao / Freepik.com)
(Source: schantalao / Freepik.com)

Der Telko Salt hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal sowie das gesamte Jahr 2020 vorgelegt. Der Betriebsertrag des Unternehmens stieg im 4. Quartal um 0,5 Prozent auf 235,7 Millionen Franken, wie Salt mitteilt. Im Jahresvergleich ging dieser um 0,2 Prozent auf 914,7 Millionen Franken zurück – aufgrund des "Covid-19-Effekts", wie Salt mitteilt. Das EBITDA ging im vierten Quartal um 1,8 Prozent auf 98,7 Millionen Franken zurück. Für das ganze Jahr 2020 liegt es mit 413,7 Millionen Franken auf Höhe des Vorjahres.

Pascal Grieder, CEO von Salt, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Wenn man auf die aussergewöhnlichen Ereignisse des Jahres 2020 zurückblickt, können wir sehr stolz darauf sein, was wir erreicht haben." 2021 werde Salt weiter in sein Netzwerk und seine Servicequalität investieren, "um das Kundenerlebnis bei allen unseren Produkten weiter zu verbessern."

Pascal Grieder, CEO von Salt (Source: Valeriano Di Domenico)

Anstieg bei der Kundschaft

Im vierten Quartal 2020 verzeichnete Salt einen Nettozuwachs der Mobilkundschaft um 19‘900 Abos und zählt nun laut eigener Angabe 1’306'400 Postpaid-Kundinnen und -Kunden. Damit habe Salt in 22 aufeinanderfolgenden Quartalen seine Kundschaftszahlen im Kerngeschäft Mobilfunk gesteigert. Auch im Home-Geschäft sei die Kundenbasis gewachsen und habe Mitte des Jahres die 100‘000er-Marke überschritten. Die Zahl der B2B-Kunden soll ebenfalls gestiegen sein.

Weiter teilt Salt mit, dass Marc Furrer der Generalversammlung zur Wahl als Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen wurde. Furrer, zuvor bei der Eidgenössischen Kommunikationskommission (2005 bis 2016) und erster Direktor des Bundesamts für Kommunikation (1992 bis 2005), soll Xavier Niel als Verwaltungsratspräsident ablösen.

Bilanz hat die Ergebnisse des 21. Telekom-Ratings veröffentlicht. Generell zeigt sich, dass Geschäfts- und Privatkunden besonders mit kleinen Playern positive Erfahrungen machen. Die grossen Anbieter wie Swisscom, Salt, Sunrise und UPC haben das Nachsehen.

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