Neuer Standort, neues Office-Konzept

Bei Philips in Horgen hat selbst der Chef kein festes Pult

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Philips Schweiz wird im November den neuen Firmensitz in Horgen beziehen. Dabei führt der Hersteller ein neues Office-Konzept ohne feste Pulte und Arbeitszeiten ein. Des Weiteren ist für Philips eine gesunde Verpflegung der Angestellten zentral.

Neuer Standort von Philips Schweiz in Horgen. (Source: Philips)
Neuer Standort von Philips Schweiz in Horgen. (Source: Philips)

Philips Schweiz verlegt im November den Hauptsitz in die ehemalige Textilmaschinenfabrik in den Horgener Seehallen. Wie Philips Schweiz in einer Mitteilung schreibt, sollen am neuen Arbeitsort attraktive Arbeitsbedingungen, ein innovatives Bürokonzept, offene Räume und Seesicht an einem Standort vereint werden.

Auf 1600 Quadratmeter Fläche herrscht ein neues Office-Konzept, das auf Open-Space und Desk-Sharing basiert. Laut Philips gibt es keine festen Pulte mehr; auch nicht für den Chef. Stattdessen existiert ein Arbeitsumfeld mit Stehpulten, Rückzugsmöglichkeiten und subventionierten Sportaktivitäten. Ausserdem herrschen keine vorgegebenen Arbeitszeiten von 8 bis 17 Uhr, sondern die Mitarbeiter sollen im Bereich Selbstverantwortung und Flexibiliät gefördert werden.

"Wir arbeiten demnächst alle auf einer Ebene, das verkürzt die Wege und erleichtert die Kommunikation untereinander. So kann ein Wir-Gefühl gefördert werden, das die Zufriedenheit und Produktivität steigert“, erklärt Peter Kamm, Country CEO Philips Switzerland.

Gute Verpflegung als Basis für Erfolg

Zusätzlich zu den strukturellen Veränderungen führt Philips mit dem neuen Standort ein betriebliches Gesundheitsmanagement ein. Aufgrund von Mitarbeiterumfragen verbessert Philips das Verpflegungskonzept und ging auf die Bedürfnisse und Wünsche ein. So implementierte das Unternehmen einen intelligenten FELFEL-Kühlschrank mit Infobildschirm, der jeden Tag mit frischen Gerichten aufgefüllt wird, damit die Mitarbeiter stets gut verpflegt und somit leistungsfähig sind. Die Zutaten für die Snacks und Speisen ohne Zusatzstoffe stammen aus regionalen Kleinproduktionen.

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