Sinkende Preise für Spiegelreflexkameras

Nikons Gewinn schmilzt

Uhr | Aktualisiert

Nikons Gewinn ist in den vergangenen drei Quartalen um ein knappes Drittel gesunken. Die Aktie des Kameraherstellers fiel um über 18 Prozent.

(Quelle: stock.xchng)
(Quelle: stock.xchng)

Nikon hat den japanischen Aktienmarkt aufgewirbelt. Nachdem der Konzern seine Zahlen für die vergangenen drei Quartale bekannt gab, fiel das Wertpapier des Kameraherstellers um 18,7 Prozent. Der japanische Nikkei-Index büsste daraufhin einen Prozentpunkt ein.

Nikon konnte den Umsatz von März bis Dezember im Vergleich zu den ersten drei Quartalen vom Vorjahr zwar steigern, um 8,8 Prozent auf 763,2 Milliarden Yen, das sind umgerechnet rund 7,43 Milliarden Franken. Aber der Nettogewinn schrumpfte um ein knappes Drittel auf 32,3 Milliarden Yen (rund 314,7 Millionen Franken).

Als Folge erwartet Nikon für das Gesamtjahr einen Umsatz von einer Billion Yen (rund 9,74 Milliarden Franken), was 8,9 Prozent über dem Umsatz vom Vorjahr läge. Der Gewinn soll im Vergleich zum Vorjahr um 35,9 Prozent sinken und noch 38 Milliarden Yen betragen (rund 370,2 Millionen Franken). Gründe für die sinkenden Gewinne seien unter anderem der starke Wettbewerb und sinkende Preise für Spiegelreflexkameras.

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