Editorial

Wenn statt Fernseher Atemschutzmasken produziert werden

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Leslie Haeny, stellvertretende Chefredaktorin, CEtoday (Source: Netzmedien)
Leslie Haeny, stellvertretende Chefredaktorin, CEtoday (Source: Netzmedien)

2020 scheint alles ein bisschen anders zu laufen. Eigentlich hätte an der Basler Fasnacht kräftig gefeiert werden sollen. Eigentlich hätten tausende Zuschauer an den Eis­hockey-Partien der National League die Stadien füllen sollen. Eigentlich hätte sich die Hausgerätebranche an der FEA Expo ­treffen sollen. Und eigentlich hätte Sie in dieser Ausgabe der Messeguide zur CE Trend-Show erwartet. Doch der Coronavirus machte allen einen Strich durch die Rechnung. Anstatt an die Fasnacht zu gehen, eilten die Leute in die Läden und kauften die Regale leer. Anstatt im Eishockeystadion mitzufiebern, diskutierte man über die Ansteckungsgefahr. Und anstatt sich an den Messeständen zu treffen, blieben viele im Homeoffice.

Der Ausbruch von Covid-19 wirkt sich auch auf die ­Produktion und Auslieferung diverser Geräte aus. Einige Hersteller satteln da vorübergehend gleich um. So funktionierte Sharp eine seiner Produktionsstätten in Japan, in der normalerweise Displays hergestellt werden, zur Fabrik für Gesichtsmasken um. Bis zu 500 000 Atemschutzmasken will der Tech-Konzern laut "Stern" dort täglich produzieren. Wie lange uns der Virus noch beeinträchtigen wird und wie sehr er sich auf Verkaufszahlen und Auslieferungen auswirkt, kann momentan noch niemand genau sagen.

Aktuelle Informationen zur Situation in der Schweiz sowie Tipps, wie Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen können, finden Sie auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

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