Podium zu Kaffeemaschinen

"Unsere Maschinen brauchen praktisch keine Erklärung"

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Der Schweizer Markt für Kaffeemaschinen ist im ersten Halbjahr geschrumpft. Thomas von Allmen, Managing Director von Tavora Brands, nennt Gründe für den Rückgang und gibt Tipps für den Verkauf von Kaffeemaschinen.

Thomas von Allmen, Managing Director, Tavora Brands. (Source: Netzmedien)
Thomas von Allmen, Managing Director, Tavora Brands. (Source: Netzmedien)

Warum sind die verkauften Stückzahlen von Kaffeeautomaten im Schweizer Markt laut FEA-Marktstatistik im ersten Halbjahr 2019 um 13,6 Prozent zurückgegangen?

Thomas von Allmen: Die FEA-Statistik zeigt hier nur einen Teil des Marktes. Der Stückzahlenrückgang ist geprägt von der Abnahme von Kapselmaschinen. Nespressomaschinen sind stark unter Druck. Im Gesamtmarkt sind die Stückzahlen kaum zurückgegangen, aber die Kanäle, die die Konsumenten für den Kauf von Kaffeemaschinen wählen, ändern sich.

Welche Entwicklung erwarten Sie im Schweizer Markt für Kaffeemaschinen bis zum Ende des Geschäftsjahres?

Im gesamten Markt steigt die Zahl der Kaffeevollautomaten weiter an, wobei vor allem günstigere Modelle stärker wachsen. Ein grösseres Wachstum, jedoch auf allgemein tieferem Niveau, erzielen Siebträgermaschinen.

Was sind die Technologietrends bei Kaffeemaschinen?

Kapselmaschinen sind stark unter Druck, wobei Vollautomaten und Siebträger zulegen.

Wie sollte der Handel Kaffeemaschinen verkaufen?

Kaffeemaschinen sind grundsätzlich einfacher in der Handhabung geworden und brauchen weniger Erklärung, deshalb werden auch mehr Kaffeemaschinen aus­serhalb des FEA-Universums verkauft. Es gibt jedoch einen gewissen Trend zu teuren Siebträgermaschinen, wo sich der Handel mit Beratung profilieren kann.

Wie unterstützen Sie den Handel?

Unsere Maschinen brauchen praktisch keine Erklärung, somit "unterstützen" wir den Handel mit attraktiven Modellen und guten Preisen für erfolgreiche Ab­verkäufe.

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