Martin Kofler übernimmt

Eizo Schweiz bekommt einen neuen CEO

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von Marc Landis und cka

Walter Briccos tritt nach zwei Jahren als CEO von Eizo Schweiz zurück. Das Unternehmen mit Sitz in Wädenswil bekommt mit Martin Kofler einen ausgewiesenen Branchenexperten als Nachfolger.

Martin Kofler übernimmt als CEO bei Eizo Schweiz. (Source: zVg)
Martin Kofler übernimmt als CEO bei Eizo Schweiz. (Source: zVg)

Der Bildschirmanbieter Eizo hat mit Martin Kofler einen neuen CEO für die Schweizer Niederlassung in Wädenswil ernannt. Der bisherige Eizo-Chef Walter Briccos zieht sich per Ende Juli ins Privatleben zurück, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mit Martin Kofler konnte Eizo für die Schweizer Niederlassung einen ausgewiesenen und erfahrenen Profi als Nachfolger von Walter Briccos gewinnen, wie Eizo weiter schreibt. Seine beruflichen Stationen umfassen unter anderem sechs Jahre bei Bang & Olufsen zuletzt als Country Manager Switzerland, sowie Stationen in Führungsfunktionen bei Sharp, Ricoh und Lexmark, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist.

Start am 2. Juni

Kofler soll am 1. Juni starten und ab 1. August 2021 als CEO und Mitglied des Verwaltungsrates die Führung von Eizo Schweiz nach Walter Briccos übernehmen.

"Die zwei sehr intensiven Jahre bei Eizo waren für mich eine spannende, anspruchsvolle und dabei auch schöne Zeit, in der wir als Team viel erreicht haben. Doch jetzt ist für mich der ideale Zeitpunkt zum Aufhören gekommen. Ich freue mich darauf, nun vermehrt Zeit mit der Familie zu verbringen und mich meinen Hobbys zu widmen", lässt sich Walter Briccos in der Mitteilung zitieren.

Walter Briccos tritt als Eizo-Schweiz-CEO zurück und geht in den Ruhestand. (Source: zVg)

Fast 16 Jahre bei Oki

Briccos kann auf eine jahrzehntelange Karriere in der Schweizer IT-Branche zurückblicken. Von seinen 43 Berufsjahren verbrachte er fast 16 Jahre bei Oki, dessen Niederlassung er in der Schweiz im Jahr 2000 gegründet hatte. Nach Oki waren Polysys und Alltron weitere Stationen, bis er 2019 bei Eizo anfing. Hier organisierte er als erster Länder-CEO der Schweizer Niederlassung das Unternehmen um, stellte es auf ein solides Fundament und schaffte den Turnaround. "Das war sehr spannend, aber zum Glück auch sehr erfolgreich; die Firma ist heute sehr gut aufgestellt, von daher kann ich die Stabsübergabe Ende Juli mit einem sehr guten Gefühl machen - aufhören wenn's am Schönsten ist", sagt Briccos auf Anfrage.

Übrigens: 2012 sprach Briccos im Interview mit IT-Markt. Was den damaligen Oki-Kapitän bewegte, lesen Sie hier.

Für seinen wohlverdienten Ruhestand wünscht ihm die Netzmedien-Redaktion alles Gute.

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