Ratgeber

Das gilt es beim Smartwatch-Kauf zu beachten

Uhr
von Remo Zehnder, Gründer und Geschäftsführer von Handy-Abovergleich.ch

Smartwatch ist nicht gleich Smartwatch. Deshalb ist es manchmal schwierig, das Modell zu finden, das zu einem passt. Dabei können bereits wenige Tipps bei der Wahl helfen.

Smartwatches sind wie kleine Computer, die sich bequem am Handgelenk tragen lassen. Sie sind im Prinzip eine Erweiterung des Smartphones, verpackt als Armbanduhr. Schick und praktisch zugleich sind sie im digitalen Zeitalter ein viel genutztes Gadget. Was es beim Kauf dieser intelligenten Uhren zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

1. Welchem Zweck soll die Uhr dienen?

Zuallererst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wofür man die Smartwatch verwenden möchte. Je nach gewünschtem Verwendungsbereich, gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.

Sportbegeisterte halten idealerweise nach Wasser- und Staubresistenz sowie Armbändern aus Silikon Ausschau. Letztere sind besonders pflegeleicht und feuchtigkeitsbeständig. Zudem informieren sich Sportlerinnen und Sportler vor dem Kauf am besten über die diversen Funktionen und Apps der intelligenten Uhren, denn nicht jedes Modell bietet Anwendungen zum Pulsmessen oder Ähnliches.

Zu einem der grössten Smartwatch-Anbieter derzeit gehört Samsung. Auf dem Bild: Die Samsung Watch3. (Source: Screenshot Samsung)

Wer die Smartwatch lediglich als Uhr mit ein paar Zusatzfunktionen verwenden möchte, ist die Kundin oder der Kunde schon mit einem schlankeren Modell bestens versorgt. Basics wie Schreiben von Nachrichten und Telefonieren sind auf den meisten dieser Geräte möglich – lediglich die Displaygrösse könnte hier eine Rolle spielen.

Beliebte Funktionen der Smartwatch, nach denen man suchen kann, sind:

  • Telefonieren

  • Messaging

  • Musik hören

  • Gesundheitsdaten abrufen/überwachen

  • Fitnesstracking

  • Kontaktlos zahlen

  • Sprachsteuerung

  • Navigation

2. Kompatibilität mit dem Smartphone

Die meisten Smartwatches müssen mit einem Smartphone gekoppelt werden, um zu funktionieren. Dabei gilt: Nicht jede Smartwatch lässt sich mit jedem Smartphone verbinden. Hier spielt das Betriebssystem die ausschlaggebende Rolle. Apple Watches mit iOS als Betriebssystem lassen sich beispielsweise nur mit Apple-Geräten verbinden. Der Hersteller Samsung hingegen arbeitet meist mit Android.

Auf dem Bild: Apple Watches SE. (Source: Screenshot Apple)

3. Display

Die bestimmenden Faktoren beim Display sind unter anderem Grösse, Pixeldichte und Typ. Herkömmliche Smartwatches besitzen eine Display-Grösse von 240x240 bis 360x360 Pixel und eine Pixeldichte von 226 bis 290 ppi (pixel per inch). Alles darunter führt zu enormen Qualitätseinbussen.

Der Typ des Displays – LCD, OLED oder AMOLED – entscheidet ebenfalls über die Darstellungsqualität der Inhalte. Günstigere Modelle verfügen meist über einen LCD-Bildschirm, der dafür im direkten Vergleich zu den andere Displayarten eher schlecht abschneidet.

4. Akku-Laufzeit

Die Akkulaufzeit spielt in zweierlei Hinsicht eine Rolle. Zum einen geht es darum, wie lange der Akku hält, wenn die Uhr verwendet wird – das heisst wenn damit zum Beispiel telefoniert oder gechattet wird. Und zum anderen benötigt das Gadget auch dann Akku, wenn es als reine Uhr fungiert, also quasi im Standby-Modus ist.

Wie gross die Kapazität sein muss, hängt wieder von den individuellen Bedürfnissen ab. Je grösser die Kapazität, desto seltener ist eine Aufladung notwendig. Eine Mindestlaufzeit von 48 Stunden ist ein guter Anhaltspunkt, denn dann muss die Uhr zumindest nicht jeden Tag aufgeladen werden.

Die Akku-Laufzeit der Huawei Watch GT 2 beträgt nach Angaben der Herstellers bis zu zwei Wochen. (Source: Screenshot Huawei)

5. Design

Die intelligenten Uhren sind längst schon zu einem modischen Accessoire geworden. Es gibt sie in den verschiedensten Farben, Ausführungen und Materialien. Besonders Modebewusste haben bei einigen Modellen ausserdem die Möglichkeit, das Armband nach Belieben zu wechseln. Auch Zifferblätter lassen sich individualisieren und dem eigenen Geschmack anpassen.

Fazit: Die passende Smartwatch auszuwählen stellt kein leichtes Unterfangen dar. Erst wenn der angestrebte Verwendungszweck geklärt ist, können weitere Aspekte in Betracht gezogen werden. Dabei sollte der Preis des Gerätes niemals im Vordergrund stehen, sondern der Fokus auf den oben genannten Aspekten liegen.

Der Artikel wurde verfasst von Remo Zehnder, Gründer und Geschäftsführer von Handy-Abovergleich.ch.

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