Curiosities

Merkwürdiges aus dem Web

Uhr | Aktualisiert

CE- und IT-Welt fördnern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik "Curiosities". Gute Unterhaltung!

(Source: freepik)
(Source: freepik)

Ein Tag nur für Bello

cgr. Das soziale Netzwerk für Tiere, Bepuppy, hat eine neue Form der digitalen Identität für Haustiere eingeführt. Wie die Macher mitteilen, gibt es bei ihnen als Ergänzung zu Hashtags oder des Twitter-Handles @ eine neue Möglichkeit, um Haustiere im Netz zu verorten. Mit einem Plus "+" vor dem Namen könne nun für jedes auf Bepuppy registrierte Tier eine digitale ID angelegt werden. Die Entwickler nennen die Funktion "+PetTag". Hinter das Plus kann der Name des Tiers gesetzt werden, beispielsweise +Schmusekaterpaul, +Idefixrex oder auch +Strassenköter22. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Laut den Machern erleichtert es der Tag, die Bilder eines bestimmten Tieres wiederzufinden. Wie die bei Bepuppy registrierten Tiere auf die Ankündigung reagierten, teilten die Macher nicht mit. Wir vermuten mit #Wauwau und #Miaumiau.

From Tetris With Love

sma. Dass sich der eine oder andere Gamer in Lara Croft verliebt, das soll's ja hin und wieder geben. Nun wurde die Welt der Videospiel-Liebschaften um ein sonderbares Kapitel reicher. Wie die österreichische Tageszeitung "Der Standard" berichtet, schwärmt die 20-jährige Studentin Noorul Mahjabeen Hassan nämlich für nichts Geringeres als das russische Videospiel Tetris. Hassan spiele das Game 12 Stunden täglich. "Tetris ist wunderschön", zitiert sie "Der Standard". "Es handelt von Perfektion und stimuliert den Verstand. Ich fühle mit Tetris das, was Menschen in Beziehungen fühlen." Ihr Zuhause sei mit Tetris-Objekten dekoriert, mit denen sie regelmässig kuschle. Nach ihrem Studium will Hassan das Game heiraten.

"Do you do a bingo night?"

fpo. Wohl bei jedem ist schon eine Spam-Mail im virtuellen Postfach eingetrudelt. Ob der Prinz aus Zamunda oder Nastassja aus Moskau, irgendwie scheint die ganze Welt etwas von einem zu wollen.

Spam-Mails kosten Zeit und Gutgläubige auch mal ein kleines Vermögen. Gegen die lästigen E-Mails scheint kein Kraut gewachsen. Das neuseeländische Sicherheitsunternehmen Netsafe fand zumindest einen Weg, um zurückzuschlagen. Wie T3N berichtet, entwickelten die Programmierer den Chatbot Re:Scam. Das Programm macht nichts anderes, als auf Spam-Nachrichten zu antworten. "Do you do a bingo night?" heisst es dann etwa. Die Idee: Die Absender der Spams mit nervigen Fragen zumindest für eine Weile vom Versand weiterer E-Mails abzuhalten. Das funktioniert aber nur, wenn die Betrüger nicht selbst Chatbots einsetzen.

Das Beste daran: Jeder kann seine Spam-Mails kostenlos an me@rescam.org senden und den Chatbot auf den "Prinzen" oder die "Prinzessin" ansetzen.

Dümmer, als die Polizei erlaubt

cgr. Eine der wichtigsten Regeln in der IT-Sicherheit ist es, dass man niemals einen USB-Stick von einer unbekannten Person in seinen PC stecken sollte. Denn auf diesem Weg ist schon so mancher Virus auf einem Computer gelandet. Das Criminal Investigation Bureau der Republik China wollte wohl für diese Gefahren sensibilisieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Behörden einen USB-Stick voll Malware verteilten, wie "The Register" schreibt. Insgesamt 58 infizierte USB-Sticks gingen ausgerechnet an die Gewinner eines Quiz zur Cyber­sicherheit. Glücklicherweise handelte es sich um ein altbekanntes Schadprogramm namens "XtbSeDuA.exe", das schon 2015 durch die Behörden unschädlich gemacht worden war.

Chatten bis zum Akkutod

mur. Der belgische Künstler Dries Depoorter und der kanadische Entwickler David Surprenant haben eine aussergewöhnliche Chat-App für Android und iOS veröffentlicht. Sie funktioniert nur, wenn das Smartphone weniger als 5 Prozent Akkuleistung hat. Die App trägt den passenden Namen Diewithme. Sie zeigt zu jeder Mitteilung den Akkustand des Geräts an und erlaubt lediglich die Eingabe von Textnachrichten. Ist der Akku eines Smartphones leer, meldet die App, dass der Nutzer nun offline sei. Die Software kostet 1.20 Franken. Über 1000 Nutzer haben bereits für die App bezahlt.

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