Konjunkturbarometer zum dritten Quartal 2017

Getrübte Stimmung in der Haushaltsgerätebranche

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Der Fachverband für Elektroapparate und Gewerbe Schweiz hat 42 Unternehmen zur aktuellen Konjunkturlage für Haushaltsgeräte befragt. Die Stimmung in der Branche verschlechterte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr leicht.

(Source: ldprod / Fotolia.com)
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Die Konjunktur der Haushaltsgerätebranche ist im dritten Quartal 2017 stabil. Das teilt der Fachverband für Elektroapparate und Gewerbe Schweiz (FEA) mit. Laut Mitteilung haben sich die Konjunkturdaten verglichen mit dem dritten Quartal des Vorjahres nur wenig verschlechtert.

Bestellungseingang "befriedigend"

Insgesamt wurden vom FEA 42 Fragebögen von Unternehmen ausgewertet. 88 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass der Bestellungseingang im dritten Quartal “befriedigend” sei. Nur 12 Prozent, sprich fünf Unternehmen, gaben ihren Bestellungseingang als “gut” an.

Bei der Ertragslage füllten acht Unternehmen den Fragebogen mit “gut”, 32 mit “befriedigend” und zwei mit “schlecht” aus. In der Prognose für das dritte Quartal hatten drei Unternehmen angegeben, dass die Ertragslage besser wird. 34 meinten, dass die Lage gleich bleibt und fünf Unternehmen gaben an, dass das dritte Quartal schlechter wird.

Prognose für das 4. Quartal stabil

Laut FEA wird es auch für das vierte Quartal von 2017 kaum Überraschungen in der Haushaltsgerätebranche geben. Ertrags- und Beschäftigungslage werden überwiegend als gleichbleibend prognostiziert, heisst es in der Mitteilung. Beim Bestellungseingang rechnen 24 Prozent der Firmen mit einer Zunahme. Im Vorquartal seien es 12 Prozent gewesen. Auch der Auftragsbestand soll vermehrt gleich bleiben, fünf Unternehmen rechnen im vierten Quartal 2017 mit einem Rückgang, sechs mit einer Zunahme.

Für die Beschäfigungslage und den Personalbestand gaben 81 Prozent der Unternehmen an, dass diese im vierten Quartal gleich bleiben wird. Keine der befragten Unternehmen wollte Teilzeitmitarbeiter einstellen.

Bei der Ertragslage gaben fünf Unternehmen an, dass diese im vierten Quartal voraussichtlich schlechter wird, als im dritten Quartal.

Der Kostentrend im Materialbereich wird von 57 Prozent als steigend beurteilt, was gegenüber vom Vorquartal einer Zunahme von 17 Prozent entspricht.

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