Viertes Quartal 2016

Schweizer Distis verkaufen mehr PCs

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Das letzte Quartal 2016 hat den Schweizer Distributoren erfreuliche Zahlen gebracht. Das PC-Geschäft stieg im Vergleich zum vierten Quartal 2015 um 3,6 Prozent. Im westeuropäischen Vergleich steht die Schweiz gut da.

(Quelle: Mihai Simonia)
(Quelle: Mihai Simonia)

Der PC-Absatz der Schweizer Distributoren ist im vierten Quartal 2016 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Damit liegt die Schweiz im DACH-Vergleich auf dem letzten Platz. Hinter Deutschland mit einem Absatzwachstum von 5,3 Prozent und Österreich mit 4,8 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschers Context hervor.

Der DACH-Raum steht gut da. Das Volumengeschäft in Westeuropa insgesamt nahm um 2 Prozent ab, wie Context mitteilt. Grund für den Rückgang war gemäss den Analysten eine schwache Nachfrage im Consumer-Bereich.

Business-PCs deutlich im Plus

Im Consumer-Bereich sank der Absatz um 7 Prozent. Besonders schwach war die Nachfrage nach Desktop-Geräten. Hier schrumpfte der Absatz um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Geschäft mit PCs, die sich an Unternehmenskunden richten, lief deutlich besser. Hier legten die Verkaufszahlen um 6 Prozent zu. Am besten verkauften sich Notebooks mit einem Plus von 9 Prozent.

Unternehmen steigen auf Windows 10 um

"Wie es zu erwarten war, begann Windows 10 im Segment für Unternehmenskunden im vierten Quartal 2016 eine grössere Rolle zu spielen", lässt sich Marie-Christine Pygott, Senior Analyst bei Context, in der Mitteilung zitieren.

Im Abschlussquartal 2016 liefen 38 Prozent der Business-PCs mit Windows 10. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 stieg der Anteil um 16 Prozentpunkte.

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