Aduno Anypay

Aduno bringt mobile Bezahllösung für Kleinbetriebe

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von Christoph Grau

Kleine Unternehmen sollen mit Aduno Anypay leichter mobil Geld kassieren können. Hinter der Lösung steckt die Aduno Gruppe. Das System ähnelt der bestehenden Lösung eines Schweizer Start-up.

Die Aduno Gruppe hat eine neue mobile Bezahllösung angekündigt: Aduno Anypay. Wie das Unternehmen mitteilt, richtet sich Anypay vor allem an kleine Geschäfte, welche Kartenzahlungen über Handys oder Tablets abwickeln wollen.

Die Lösung setzt sich aus einer App für Android oder iOS sowie einem Kartenlesegerät zusammen. Das Smartphone oder Tablet steht dabei über Bluetooth mit dem Lesegerät in Verbindung. Der Kunde kann mit einer Maestro oder Mastercard über das Terminal kontaktlos bezahlen.

Die Zahlung wird über das Smarphone oder Tablet an Aduno weitergeleitet und abgewickelt. Auch Postfinance und die Schweizer Lunch-Check Karte werden unterstützt, heisst es weiter.

Keine Abo-Kosten

Für das Lesegerät verlangt Anduno einmalig 99 Franken Anschaffungsgebühr. Der Service kommt ohne monatliche Abo-Gebühren oder Mindestvertragslaufzeit, schreibt Aduno weiter. Gebühren entfallen dafür auf jede Kartenzahlung.

Bei der Postfinance Card sind des 23 Rappen, bei Maestro/V Pay 1,5 Prozent und bei Mastercard/Visa 2,5 Prozent. Die Lösung eigne sich für kleine Gastronomiebetriebe, Taxis, Coiffeure und Handwerker.

Anypay ist nach Angaben Adunos die erste Lösung, die nach dem Schweizer ep2-Standard zertifiziert ist. Auch die Sicherheitsanforderungen des PCI Security Standards Council werden erfüllt, heisst es weiter. Anypay erfülle damit alle nötigen Sicherheitsanforderungen, wirbt das Unternehmen.

Keine neue Idee

Auf seiner Website hat Aduno weiter Informationen zusammengestellt. Händler können sich dort registrieren. Nach eigenen Angaben verbuchte Aduon bereist vor dem Start "mehrere hunderte Bestellungen".

Ganz neu ist die Idee eines Kartenterminals, der mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt wird, nicht. Bereits 2014 gewann das Schweizer Start-up Sumup einen Best of Swiss Apps Award für eine sehr ähnliche Lösung. Das System von Sumup unterstütz bislang aber keine Postcard.

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