Kosten senken

Mit Warmwasser Energie beim Geschirrspülen sparen

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von Niara Sakho und lha

Umso kürzer der Weg des warmen Wassers zum Geschirrspüler ist, desto mehr Energie und somit auch Geld kann man sparen. Daher ist es sinnvoll, den Zulauf der Spülmaschine direkt ans Warmwasser anzuschliessen. Ob warmes oder kaltes Wasser in den Geschirrspüler fliesst, hat aber keinen Einfluss darauf, wie sauber das Geschirr wird.

(Source: Miele)
(Source: Miele)

Den Geschirrspüler mit Warmwasser zu betreiben kann Energie und Kosten sparen. Es kommt jedoch gemäss Stiftung Warentest darauf an, wie das Warmwasser erhitzt wird und wie weit sein Weg zum Geschirrspüler ist. Wenn das Leitungswasser, das eine Temperatur von rund 10 bis 15 Grad Celsius aufweist, in den Geschirrspüler einläuft, muss es auf 50 bis 55 Grad aufgewärmt werden. Das kostet Energie und Geld.

Dies sollte man beachten

Technisch stelle ein Warmwasseranschluss für die allermeisten Geschirrspüler kein Problem dar. In der Regel stehe dazu auch ein Hinweis in der Bedienungsanleitung, schreibt die Verbraucherorganisation.

Da das Aufheizen des Wassers bei einer Spülmaschine mit Warmwasseranschluss grösstenteils entfällt, sind die Reinigungsprogramme meist ein paar Minuten kürzer und man spart dadurch Energie, wie die Stiftung Warentest berichtet.

Umso länger jedoch die Leitung vom Warmwasserbereiter zum Geschirrspüler ist, desto weniger energieeffizient funktioniert der Warmwasseranschluss. Grund dafür ist, das in der Anschlussleitung stehende Wasser. Es ist meist nicht wirklich warm, sondern abgekühlt. So ströme dann anfangs trotz Warmwasseranschluss relativ viel kühles Wasser in die Maschine. Das muss der Geschirrspüler dann mit Strom erhitzen und die Energieersparnis schwindet.

Eine Spülmaschine mit Warmwasseranschluss sei nicht sinnvoll, wenn das Leitungswasser sowieso elektrisch erhitzt wird. Dann muss das Gerät das Wasser nämlich ein zweites Mal elektrisch erhitzen.

Wird das Warmwasser über eine Solaranlage aufgeheizt, lohne sich ein Warmwasseranschluss für den Geschirrspüler fast immer. Selbst wenn im Winter die Solarenergie nicht ausreicht. Mehr als die Hälfte des Jahres sorgt allein die Sonne für Warmwasser.

Sauberes Geschirr ist nicht temperaturabhängig

Ob warmes oder kaltes Wasser in den Geschirrspüler fliesst, spiele keine Rolle. Wie gut das Geschirr gespült und getrocknet wird, hänge nicht von der Temperatur des einlaufenden Wassers ab. Programmverlauf und Temperaturen beim Reinigen und Trocknen unterscheiden sich kaum. Energie sparen lasse sich zudem mit dem Sparprogramm "Eco", das bei nied­rigeren Temperaturen spült, dafür aber mehrere Stunden braucht. In modernen Geschirrspülern müsse "Eco" als Standardprogramm voreingestellt sein oder im Programm Menü als erstes angeboten werden.

Haier hat mithilfe anonymer Nutzungsdaten von über 70'000 Hoover-Haushaltsgeräten in Europa eruiert, welche Abweichungen sich in punkto Nutzung der Haushaltgeräte während der Coronazeit ergeben. Wenig überraschend: Während der Lockdown-Zeit wurde mehr Geschirr gewaschen.

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