Erstes Halbjahr 2017

Markt für Haushaltsgeräte stagniert

Uhr | Aktualisiert

Der Channel verkaufte etwa gleich viele Haushaltsgeräte im ersten Halbjahr 2017 wie in der gleichen Periode 2016. Die Schwankungen nach Gerätekategorie gleichen sich gegenseitig aus. Das ist kein gutes Zeichen für den Channel.

(Source: Stauke / Fotolia.com)
(Source: Stauke / Fotolia.com)

Die Verkaufszahlen bei Haushaltsgeräten haben im ersten Halbjahr 2017 stagniert. Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hat die Verkaufsstatistik von Haushaltsgross- und Haushaltskleingeräten mit dem ersten Halbjahr 2016 verglichen. Die totale Zahl verkaufter Geräte stieg von rund 3,167 Millionen auf 3,170 Millionen Einheiten. Das entspricht einem Zuwachs von 0,1 Prozent.

Unterschiede nach Kategorie

Trotz stagnierender Gesamtzahlen gibt es je nach Gerätekategorie Unterschiede. So hat es bei den Geschirrspülern einen Zuwachs von 2,2 Prozent gegeben, während 8 Prozent weniger Gefriergeräte verkauft wurden. Der Markt für Haushaltsgrossgeräte schrumpfte insgesamt um knapp 1 Prozent.

Bei den Kleingeräten war die Schwankung noch grösser. Den grössten Rückgang verzeichnet der FEA mit 36,9 Prozent bei Kaffeemühlen. Das ist allerdings eine Kategorie mit ohnehin sehr niedrigen Stückzahlen.

Schönes Wetter führt zu Wachstum

Am stärksten konnten Ventilatoren zulegen, sowohl relativ als auch absolut. Der Channel verkaufte 123'735 Geräte im ersten Halbjahr 2017. In der Vorjahresperiode waren es noch 74'618 Stück. Das ist ein Zuwachs von 65,8 Prozent. Der FEA gibt sich wenig erstaunt über diese Entwicklung, da das Wetter im Frühling und Sommer sehr schön gewesen sei. Auch bei Klimageräten und Glacémaschinen beobachtete der Verband eine ähnliche Entwicklung.

In den meisten anderen Gerätekategorien mit über 100'000 verkauften Einheiten blieben Wachstum und Rückgang jedoch im einstelligen Prozentbereich. Konstante Verkaufszahlen seien ein schlechtes Zeichen, schreibt der FEA. Grund dafür seien die tendenziell sinkenden Margen. Darum gebe der Konjunkturbarometer auch eine getrübte Stimmung wieder.

Webcode
DPF8_51814

Kommentare

« Mehr