Podium zu Kaffeemaschinen

"Im stationären Handel sind die Erwartungen höher gesteckt als in anderen Kanälen"

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Der Schweizer Markt für Kaffeemaschinen ist im ersten Halbjahr geschrumpft. Lukas ­Höltschi, Productmanager Consumer Products bei BSH Hausgeräte, nennt Gründe für den Rückgang und gibt Tipps für den Verkauf von Kaffeemaschinen.

Lukas Höltschi, Productmanager Consumer Products, BSH Hausgeräte. (Source: zVg)
Lukas Höltschi, Productmanager Consumer Products, BSH Hausgeräte. (Source: zVg)

Warum sind die verkauften Stückzahlen von Kaffeeautomaten im Schweizer Markt laut FEA-Marktstatistik im ersten Halbjahr 2019 um 13,6 Prozent zurückgegangen?

Lukas ­Höltschi: Es handelt sich bei der FEA-Statistik um Sell-in-Zahlen, was bedeutet, dass es in der Saisonalität zu Verzerrungen kommen kann. Ausserdem sind in der Kategorie "Kaffeeautomaten" verschiedene Konzepte wie Kapselmaschinen, Filterkaffeemaschinen, Milchschäumer und Siebträgermaschinen enthalten. Der Markt für Kaffeevollautomaten ist in Stückzahlen laut FEA-Marktstatistik flat und auf Vorjahresniveau. Wir als Marke Siemens haben mit Kaffeevollautomaten erfolgreich Stückzahlen wie auch Wert gesteigert und damit an Marktanteilen gewonnen.

Welche Entwicklung erwarten Sie im Schweizer Markt für Kaffeemaschinen bis zum Ende des Geschäftsjahres?

Wir erwarten, dass der Schweizer Markt für Kaffeevollautomaten weiter wachsen wird.

Was sind die Technologietrends bei Kaffeemaschinen?

Wir erwarten, dass der Technologietrend noch weiter in Richtung Internet of Things geht, wie dies in der ganzen Hausgerätebranche der Fall ist, das heisst auch die Kaffeevollautomaten werden weiter vernetzt und erhalten ­entsprechende Intelligenz die den Konsumenten den Alltag erleichtert und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine emotionaler und lebendiger gestaltet.

Wie sollte der Handel Kaffeemaschinen verkaufen?

Wir sehen, dass vor allem im stationären Handel die Erwartungen des Konsumenten bezüglich Service und Dienstleistungen viel höher gesteckt sind als in anderen Kanälen. Wir empfehlen daher, ein starkes service- und dienstleistungsorientiertes Angebot gegenüber den Konsumenten aufzubauen, eventuell auch mit Zusatzleistungen, die über den reinen Verkauf des Produkts hinausgehen.

Wie unterstützen Sie den Handel?

Wir unterstützen unseren Handel mit einem Produktportfolio, das ausser höchster Qualität und Kaffeekompetenz auch innovative Technologien wie zum Beispiel die Vernetzung mit unserer Homeconnect-App bietet. Ein kompetentes Team an Aussendienstmitarbeitern unterstützt den Handel intensiv und hilft dabei, die Produkte bestmöglich zu vermarkten.

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