Projekt von Bakom und Esti

Hälfte aller LED-Strahler fällt beim Behördentest durch

Uhr | Aktualisiert

Das Bakom und das Esti haben LED-Strahler in der Schweiz geprüft. Sie stellten alarmierende Verhältnisse fest.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und das Eidgenössische Starkstrominspektorat (Esti) haben im vergangenen Jahr fast die Hälfte der geprüften LED-Strahler vom Schweizer Markt genommen. Wie das Bakom mitteilt, geschah die Überprüfung im Rahmen eines Projekts mit EU- und EWR-Mitgliedstaaten.

Von 90 geprüften LED-Strahlern nahmen die Behörden 47 vom europäischen und schweizerischen Markt. In 70 Prozent der Fälle hatten die festgestellten Mängel eine Gefährdung des Benutzers zur Folge. Bei drei der fünf Modelle, die sie in der Schweiz kontrollierten, stellten die Prüfer extreme Grenzwertüberschreitungen fest, was sofort ein provisorisches Verkaufsverbot auslöste.

"Alarmierende Verhältnisse"

Nur zwei LED-Strahler entsprachen in technischer als auch administrativer Hinsicht den Anforderungen. Bei zehn Prozent der Produkte waren keine Marktüberwachungsmassnahmen notwendig.

(Source: Bakom)

Die Behörden kontrollierten bei den LED-Strahlern für den Privatgebrauch die elektrische Sicherheit, die elektromagnetische Verträglichkeit und die Einhaltung administrativer Vorgaben. Sie schreiben von alarmierenden Verhältnissen, wenn so viele Wirtschaftsteilnehmer die Vorgaben vor dem Marktstart der LED-Strahler nicht berücksichtigen.

Drei von vier geprüften LED-Strahler kommen aus China, 5 Prozent aus Europa und bei einem Fünftel war das Ursprungsland nicht ersichtlich. Das Bakom stellt einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem nicht bekannten Ursprungsland und der mangelhaften Einhaltung der administrativen Vorgaben her.

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DPF8_88577

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