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Céline Schleich
Céline SchleichTEAM
  • 15.Februar 2016 - 15:21
  • Updated 15.Februar 2016 - 16:51
Amazon Web Services

Netflix schliesst Cloud-Migration ab

Netflix schliesst Cloud-Migration ab. (Quelle: Fotolia)

Netflix hat nach 7 Jahren seinen Umzug in Amazons Cloud abgeschlossen. Im Januar schaltete der Videodienst sein letztes eigenes Rechenzentrum ab.

Im Jahr 2008 hat Netflix damit begonnen, seine IT-Infrastruktur in die Cloud zu verlagern. Mehr als sieben Jahre später ist der Umzug zu Amazons Web Services (AWS) abgeschlossen, wie der US-Streaming-Anbieter mitteilt. Ab sofort kommt Netflix ohne eigene Rechenzentren aus.

Nachdem vor knapp acht Jahren ein Datenbankfehler dazu geführt hatte, dass Netflix drei Tage lang keine DVDs mehr verschicken konnte, startete der Videodienst sein umfangreiches Cloud-Projekt. Wie Yury Izrailevsky, Vice President Cloud and Platform Engineering, in einem Blogeintrag schreibt, sollen Nutzer vom Umzug jedoch nichts spüren. Die Abrechnung sowie die Verwaltung der Mitarbeiter- und der Kundendaten migrierten als Letztes in die Cloud.

Mehr Flexibilität, weniger Kosten

Netflix erhofft sich, dank der Verlagerung noch flexibler auf stetig wachsende Anforderungen reagieren zu können. Die ebenfalls gesunkenen Kosten pro gestreamten Titel seien ein willkommener Nebeneffekt. Mittlerweile besitzt der Streaming-Dienst achtmal so viele Kunden wie noch zu Beginn des Cloud-Projekts, die Nutzungszeit hätte sich gar vertausendfacht. Ein solch schnelles Datenwachstum hätte der Konzern allein mit eigenen Servern nicht stemmen können, vermutet Izrailevsky.

Dass der Umzug so lange gedauert hat, liegt laut dem Blogeintrag daran, dass ein Grossteil der Technologien von Netflix neu aufgebaut wurden, anstatt sie direkt in die Cloud zu verschieben. Neu bestehe Netflix deshalb aus hunderten Mikrodiensten anstelle einer zentralen Anwendung.

Obwohl Netflix ganz auf die Cloud von Amazon setzt, streamt der Anbieter seine Inhalte über ein hauseigenes Content Delivery Network namens Netflix Open Connect.

Im Jahr 2008 hat Netflix damit begonnen, seine IT-Infrastruktur in die Cloud zu verlagern. Mehr als sieben Jahre später ist der Umzug zu Amazons Web Services (AWS) abgeschlossen, wie der US-Streaming-Anbieter mitteilt. Ab sofort kommt Netflix ohne eigene Rechenzentren aus.

Nachdem vor knapp acht Jahren ein Datenbankfehler dazu geführt hatte, dass Netflix drei Tage lang keine DVDs mehr verschicken konnte, startete der Videodienst sein umfangreiches Cloud-Projekt. Wie Yury Izrailevsky, Vice President Cloud and Platform Engineering, in einem Blogeintrag schreibt, sollen Nutzer vom Umzug jedoch nichts spüren. Die Abrechnung sowie die Verwaltung der Mitarbeiter- und der Kundendaten migrierten als Letztes in die Cloud.

Mehr Flexibilität, weniger Kosten

Netflix erhofft sich, dank der Verlagerung noch flexibler auf stetig wachsende Anforderungen reagieren zu können. Die ebenfalls gesunkenen Kosten pro gestreamten Titel seien ein willkommener Nebeneffekt. Mittlerweile besitzt der Streaming-Dienst achtmal so viele Kunden wie noch zu Beginn des Cloud-Projekts, die Nutzungszeit hätte sich gar vertausendfacht. Ein solch schnelles Datenwachstum hätte der Konzern allein mit eigenen Servern nicht stemmen können, vermutet Izrailevsky.

Dass der Umzug so lange gedauert hat, liegt laut dem Blogeintrag daran, dass ein Grossteil der Technologien von Netflix neu aufgebaut wurden, anstatt sie direkt in die Cloud zu verschieben. Neu bestehe Netflix deshalb aus hunderten Mikrodiensten anstelle einer zentralen Anwendung.

Obwohl Netflix ganz auf die Cloud von Amazon setzt, streamt der Anbieter seine Inhalte über ein hauseigenes Content Delivery Network namens Netflix Open Connect.

 

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